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11.07.14Kommentieren

Interview mit Felix Baer, Geschäftsführer Kursguru.de

"Ich habe meinen Co-Founder Andreas Bauer vor ungefähr 2 Jahren über eine Suchanzeige bei förderland kennengelernt"

Sie wollen lernen, wie man das perfekte Steak brät? Oder Ukulele spielt? Oder Sie wollen endlich Ihre Golf-Platzreife machen? Auf der kürzlich gestarteten Plattform kursguru.de findet man den passenden Kurs. Zumindest in Zukunft. Denn momentan ist das Angebot auf Berlin beschränkt und es nur wenige Kategorien im Angebot. Gründer Felix Baer will das ändern. Wie erklärt er im Interview mit förderland.

Die Kursguru-Gründer: Felix Baer und Andi BauerDie Kursguru-Gründer: Felix Baer und Andi Bauer

förderland: Hallo Herr Baer, Sie haben im April 2014 das Online-Portal Kursguru gelauncht. Worum geht’s?

Felix Baer: Kursguru.de ist das erste deutsche Online Portal für Seminare und Kurse. Wir wollen die riesige Anzahl an spannenden Kursen die es bereits „offline“ gibt transparent online darstellen und buchbar machen: Durch Kursguru.de heißt es nun „Kurse finden statt suchen“. Die Bandbreite der Kurse ist bewusst groß gewählt, von Erste-Hilfe-Kursen über Sportkurse, Kochkurse bis zu Sprachkursen. Jede einzelne Kurskategorie muss ein sehr gutes Angebot für den Suchenden bieten. Nur dann werden wir erfolgreich sein.

Momentan sind ja noch nicht übermäßig viele Kurse auf Kursguru zu finden. Wie wollen Sie das ändern? Und wie wird das Angebot bisher von Ihren Kunden angenommen?

Baer: Wir sind klein gestartet und arbeiten mit Hochdruck an unserer Expansion. Bereits im nächsten Monat werden wir das Kurs-Angebot um 50 Prozent steigern. In diesem Tempo soll es weiter gehen. Unsere Kunden sind bislang sehr zufrieden und ermutigen uns „Gas zu geben“.

Bisher gibt es nur Kurse in Berlin. Bald sollen weitere deutsche Städte folgen. Wie gehen Sie die Expansion an?

Baer: An erster Stelle steht bei Kursguru die Kunden- und Partnerzufriedenheit. Daher konzentrieren wir uns immer auf eine Kurskategorie je Stadt und rollen das ganze dann sukzessive deutschlandweit aus. Wir werden aber auch die weiteren Kurskategorien zunächst in Berlin starten bevor es in die nächsten deutschen Städte geht. Das bislang gewonnene Wissen ist Gold wert, da jede Kursart etwas anders funktioniert.

Wie ist die Idee zu Kursguru entstanden? Und wie hat sich das Gründerteam „gefunden“?

Baer: Die Idee hatte ich als ich erfolglos nach einem Malayisch-Kurs suchte und stundenlang veraltete Webseiten durchforstet habe. Das war wirklich frustrierend. Ich dachte mir, dass das doch besser gehen müsste. Und so kam die Idee zu Kursguru.

Ich habe meinen Co-Founder Andreas Bauer vor ungefähr 2 Jahren über eine Suchanzeige bei förderland kennengelernt (kein Scherz!). Damals ging es noch um ein anderes Online Projekt, das wir aber letztlich als nicht erfolgsversprechend bewertet haben.

Wie haben Sie den Start von Kursguru finanziert? Und wie soll die Weiterentwicklung finanziert werden?

Baer: Kursguru.de ist bislang komplett aus Eigenmitteln finanziert. Nach unserem erfolgreichen Launch haben wir genug Erfahrungen und so überzeugende Zahlen, dass wir Investoren ansprechen werden.

Was sind die nächsten Schritte?

Baer: Wir werden in den nächsten Monaten 3 bis 4 neue Kurskategorien launchen. Unter anderem auch einen High-Heels Lauf-Kurs. Bis Ende des Jahres werden wir definitiv in weiteren Städten vertreten sein. Kurzum: Es tut sich etwas!

Warum wird Kursguru erfolgreich?

Baer: Bei uns gewinnen beide Seiten: Die Kunden finden auf einfache Weise den richtigen Kurs für Sie. Die Kursanbieter mit den wir arbeiten gewinnen sehr effizient Neukunden. Man kann also wirklich von einer Win-Win-Situation sprechen und das ist die Grundlage für ein erfolgreiches Portal.

Vielen Dank für das Interview!

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