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17.10.07Kommentieren

Gründerranking der INSM

Hildesheim hat ein Herz für Gründer

Auf nach Hildesheim - denn dort befindet sich die gründerfreundlichste Region Deutschland, wie das erste bundesweite Gründerranking zeigt, das vom Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover erstellt wurde. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Hamburg und die Region Bodensee.

Laut Gründerranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) liegt Hildesheim ganz vorne.Laut Gründerranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) liegt Hildesheim ganz vorne.

Die Regionalstudie zu Unternehmensgründungen vergleicht 97 Regionen in Deutschland an Hand ihrer Gründungsaktivitäten. In Auftrag gegeben wurde das Ranking von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die das Ergebnis heute mit dem Unternehmermagazin Impulse vorgestellt hat.

"Überraschungssieger Hildesheim profitiert von seiner effizienten Gründerförderung", erklärte INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer. Gründern werde hier ein optimales Beratungs- und Betreuungskonzept geboten. Die Kooperation von Banken, Ämter und Kammern sei laut Höfer vorbildhaft und einzigartig in Deutschland.

Beachtlich seien laut Ranking die Unterschiede in der regionalen Gründeraktivität. Während Hildesheim 8,8 Neugründer pro 100 Erwachsene verzeichne, seien es beim Schlusslicht - der Altmark in Sachsen-Anhalt - lediglich 0,4. Groß seien auch die regionalen Unterschiede in der Gründerdynamik. So würden die Regionen mit der stärksten Gründerdynamik jene Regionen mit der schwächsten um das Dreifache überragen.

Auf Bundeslandebene zeige sich zudem ein West-Ost-Gefälle, das auf die unterschiedlichen Gründungsmotive und -einstellungen zurückzuführen sei. Demnach seien die Ostdeutschen pessimistischer bei der Bewertung ihres regionalen Gründungsumfeldes, würden häufiger aus Angst vor dem Scheitern eine Gründung unterlassen und hätten tendenziell weniger Zutrauen in die eigenen Gründungsfähigkeiten.

Hessen, Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen führten laut Studie die gründerfreundlichen Bundesländer an, gefolgt von Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Baden-Württemberg, Saarland und Schleswig-Holstein. Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern seien die Schlusslichter.

"Um in Deutschland wieder ein besseres Klima für mehr Gründungen zu schaffen, muss die Politik langfristig in Bildung und Forschung investieren und vorbildliche Rahmenbedingungen für Gründer ermöglichen", resümierte Höfer.

Sämtliche Studienergebnisse stehen auf den Seiten der INSM zur Verfügung.

© 2007 förderland

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