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20.01.09

Venture Capital

High-Tech Gründerfonds investiert in Fraunhofer Spin-Off

Mit 500.000 Euro beteiligt sich der Bonner High-Tech Gründerfonds an der HiperScan GmbH, die bereits als Anbieter hochleistungsfähiger Spektrometer am Markt bekannt ist. Das Unternehmen war im Mai 2006 als Spin-off aus dem Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme in Dresden hervorgegangen und hat jetzt eine zukunftsweisenden Basistechnologie entwickelt und erprobt, mit der weltweit erstmalig überaus kleine, äußerst robuste und sehr schnelle Nah-Infrarot-Spektrometer hergestellt werden.

Damit werden neue Analyseprozesse in der Lebensmittel- und Prozessanalytik, der Qualitätssicherung sowie bei der Identifizierung von Roh- und Hilfsstoffen ermöglicht. Neben der Verwendung in etablierten Branchen wie der Chemie-, Pharma-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie öffnen sich darüber hinaus völlig neuartige Anwendungen: Zum Beispiel werden hochflexible Handheld-Analysegeräte erstmalig einen echten Massenmarkt für die NIR-Spektroskopie erschließen. Die Spektrometer werden von der HiperScan GmbH entwickelt und als OEM-Geräte weltweit vertrieben.

Das frische Kapital wolle HiperScan in den Ausbau des Produktportfolios und die Stärkung der Vertriebskanäle inevstieren, so Dr. Friedrichowski, Geschäftsführer Vertrieb der HiperScan GmbH. "Gemeinsam mit unseren OEM Partnern werden wir zusätzlichen Kundennutzen generieren und völlig neue Anwendungsfelder erschließen!" Dr. Olmes, Investmentmanager des High-Tech Gründerfonds, ergänzt: "Es gibt weltweit nur wenige erfolgreiche Produkte die auf Micro-Electro-Mechanical-Systems, sogenannten MEMS, basieren. HiperScan ist es gelungen, aus einer heute schon aus dem Einzelhandel als "Barcode-Scanner" bekannten Technologie ein Produkt zu entwickeln, dass nun auch völlig neue Maßstäbe im Bereich der Nah-Infrarot-Spektrometrie setzen wird."

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