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28.01.13Leser-Kommentar

Blacklane

Günstiger Limousinen-Service erobert den europäischen Markt

Das Berliner Start-up Blacklane hat mit seinem Chauffeur- und Limousinen-Service bereits den deutschen Markt erobert. Bereits in zwölf deutschen Städten konnte sich die Alternative zur herkömmlichen Taxifahrt etablieren. Mit dem Auftakt der österreichischen Hauptstadt Wien sollen nun auch weitere europäische Metropolen erobert werden.

Blacklane bietet nach dem Motto "Limousinenfahrten für jedermann" einen Chauffeur- und Limousinen-Service zu günstigen Preisen: Für Stadtfahrten ab elf Kilometer liegt der Preis oft nur leicht über den regulären Taxiraten. Im Preis sind Trinkgeld, Wartezeit, Bestell- und Kreditkartengebühren bereits inklusive. Über die Plattform von Blacklane oder die dazugehörige App können Blacklane-Nutzer mit einer Stunde Vorlaufzeit zu einem verbindlichen Festpreis eine Limousine buchen. Drei Fahrzeugklassen samt Chauffeur stehen den Kunden zur Auswahl: Business Class (z.B. Mercedes E-Klasse), Business Van (z.B. Mercedes Viano) und First Class (z.B. Mercedes S-Klasse). Zielgruppe des Berliner Start-ups sind vor allem Geschäftsreisende, die Wert auf Reisekomfort legen.

Wien bildet den Auftakt

Nachdem der Limousinen-Service bereits in zwölf deutschen Städten, darunter Berlin, Köln, Hannover, Stuttgart angeboten wird, will man jetzt europäische Metropolen ansteuern. Den Auftakt macht die österreichische Hauptstadt Wien. Hier profitieren  Vorsteuerabzugsberechtigte Personen und Unternehmen zusätzlich von einem niedrigeren Netto-Preis, da bei Wiener Taxen nur zehn Prozent, bei Limousinen aber 20 Prozent Mehrwertsteuern anfallen. "Die positive Resonanz in Deutschland hat uns genügend Schubkraft für den nächsten Schritt gegeben", sagt Dr. Jens Wohltorf, Gründer und Geschäftsführer von Blacklane. "Für den österreichischen Markt sind wir nun mehr als zuversichtlich."

Lokale Unternehmen stellen die Fahrzeuge

Blacklane verfügt dabei nicht über eigene Limousinen, sondern greift auf ein Netzwerk an lokalen Limousinenanbietern zurück. Die Betreiber profitieren dabei von einem zusätzlichen Vertriebskanal sowie einer besseren Auslastung. In Wien arbeitet Blacklane derzeit mit 15 Chauffeurunternehmen mit rund 35 Fahrzeugen zusammen. "Für unsere Partner bietet das Blacklane-Modell pures Zusatzgeschäft. Ihr regulärer Betrieb bleibt von unserem Angebot unberührt", ergänzt Frank Steuer, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer von Blacklane. "Mit diesem Ansatz werden wir, wie auch schon in den deutschen Metropolen, unser Netzwerk in Wien schnell erweitern."

Kommentare

  • Jörg Hayer

    26.07.13 (10:16:51)

    Gerade in Wien ist Limousinenservice von Haus aus schon immer sehr günstig gewesen. Es macht da überhaupt keinen Sinn über Blacklane zu buchen, die in der Vergangenheit nicht immer die besten Subunternehmer als Subcontractoren ausgewählt haben, sondern immer die Günstigsten, was nicht immer für Qualität spricht.

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