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11.08.11

Team-Building

Gründer sucht Gründer bei Founder2Be

Kompetente Mitgründer fallen bekanntlich nur selten vom Himmel. Die Suche nach motivierten Kollegen, mit denen es auch auf persönlicher Basis klappt, avanciert deshalb nur allzu oft zu einer Nadel-im-Heuhaufen-Situation. Founder2Be will hier kompetente Abhilfe schaffen und trumpft mit einer Partnervermittlung für Gründungswillige auf. Schauen wir an, wie die Kupplerei hier funktioniert.

Kompetente Mitgründer fallen bekanntlich nur selten vom Himmel. Die Suche nach motivierten Kollegen, mit denen es auch auf persönlicher Basis klappt, avanciert deshalb nur allzu oft zu einer Nadel-im-Heuhaufen-Situation. Founder2Be will hier kompetente Abhilfe schaffen und trumpft mit einer Partnervermittlung für Gründungswillige auf. Schauen wir an, wie die Kupplerei hier funktioniert.

Allzu oft finden sich Mitgründer im Bekanntenkreis: Unter Kollegen, Kommilitonen, Freunden oder Verwandten herrscht halt schon eine gewisse Vertrautheit, doch ebenso oft muss man dann feststellen, dass der zukünftige Miteigentümer zu wenig Zeit, zu wenig Ahnung oder gar ein streitbares Gemüt offenbart. So gehen nicht selten die Unternehmen ebenso wie die Freundschaften mit Krawall zu Bruch. Mit wildfremden Menschen zusammen ein Herzensprojekt umsetzen zu wollen, verlangt eine Menge Vorschussvertrauen, doch zu allererst gilt es, sich einmal kennenzulernen.

Diese Lücke möchte Founder2Be mit einem recht simplen, aber dafür um so nützlicheren Service schließen. Und einfacher könnte es kaum funktionieren – schnell trägt man ein, welche Kompetenzen man sucht: Coder, Marketer, Businessmenschen. Nun gibt man noch an, wie viel Zeit diejenigen in das Projekt stecken müssen und zeigt seine eigenen Kompetenzen auf. Die Software stimmt die Assets nun aufeinander ab und vermittelt dem Sucher schnell passende Spezialisten. Zusätzlich zur personellen Gründersuche ist freilich auch eine Projekteingabe möglich. Hier werden die anzugehenden Konzepte angeteasert und die Anforderungen an die Mitgründer aufgeführt.

Das Team hinter Founder2Be, welches aus Frank Haubenschild und Oliver Bremer besteht, hat sich ganz bewusst dafür entschieden, die Plattform von Anfang an international aufzustellen. Und der Ansatz hat sich gelohnt, denn auf Google finden sich bereits zahlreiche Berichte und Verlinkungen aus aller Herren Ländern. Auch die Projekte, die man auf Founder2Be findet, stammen aus allen Zeitzonen dieser Welt.

Dass somit auch grenzübergreifende Projekte möglich werden, beweist Founder2Be am eigenen Beispiel. Oliver Bremer ist für das Business Development zuständig und residiert in Finland und Frank Haubenschild, der technische Entwickler sitzt hier in Deutschland. Die Idee hinter Founder2Be entstand übrigens aus eigener Not heraus: „Ursprünglich kam mir die Idee für Founder2be, als ich letzten Herbst eine andere ganz tolle Idee hatte, aber leider keinen Co-Founder dafür finden konnte. Da dachte ich mir: Das ist doch noch ein viel besseres Problem. Frank stimmte zu und war ebenfalls der Meinung, dass diese Idee viel besser sei als meine vorherige und ob er dabei sein könne. Natürlich habe ich ja gesagt.“, erklärt uns Oliver Bremer.

Seit Anfang des Jahres ist die Plattform nun online, sogar ein international bekanntes Start-up-Projekt hat sich mit ziliot.com (über die wir an anderer Stelle bereits berichteten) dort bereits gefunden. Anders als an dieser Stelle zuvor geschrieben, betrachten die Jungs Founder2Be, auch wenn es zur Zeit noch keine Umsätze generiert, keinesfalls als Hobbyprojekt. Ein tägliches Arbeitspensum von 12-14 Stunden an der Plattform wird spätestens dann belohnt werden, wenn die geplanten Premium-Accounts und gesponsorten Ausschreibungen implementiert sind.

Allen förderland-Lesern möchten wir die Plattform jedenfalls wärmstens ans Herz legen, vielleicht sitzt ja am anderen Ende jemand, der wie die Faust aufs Auge passt.

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