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10.08.10Kommentieren

Aktuelle Studie des BMWi

Gründe für das Scheitern von Start-ups

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat beim Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) die Studie "Ursachen für das Scheitern junger Unternehmen in den ersten fünf Jahren ihres Bestehens" in Auftrag gegeben. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Analysiert wurden 3.000 Unternehmen, die zwischen 2006 und 2009 geschlossen wurden. Drei Viertel dieser Jungunternehmen konnten mindestens einmal im Laufe ihrer Geschäftsaktivitäten die Gewinnschwelle überschreiten. Die Studie identifiziert drei Hauptgründe dafür, das diese Unternehmen trotzdem scheitern: Eine unzureichende Startfinanzierung, unerwartete Marktveränderungen und strategische Fehlentscheidungen. Nach den Ergebnissen der Studie traut sich auch nur jeder zehnte Unternehmer, nach dem Scheitern erneut ein Unternehmen zu gründen.

Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatsekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, kommentiert diese Ergebnisse wie folgt: "Die Dynamik einer Volkswirtschaft hängt ganz entscheidend von jungen Unternehmen ab, die mit innovativen Ideen in den Markt eintreten. Aber nur, wenn sich ein hinreichend großer Anteil von ihnen längerfristig am Markt behaupten kann, wird es auch tatsächlich positive Effekte auf Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit geben. Die Angst vor dem Scheitern ist in Deutschland eines der wichtigsten Gründungshemmnisse."

Hier lesen Sie die gesamte Studie auf 132 Seiten .

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