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30.07.14

Fairr

Geschäftsidee: Fairer und transparenter Online-Riester-Vertrag

Die Rentenversicherung ist kein beliebtes Thema und doch hat sich das Berliner Start-up fairr dem Thema angenommen und eigenes Geschäftskonzept zur Riesterrente entwickelt: „frairriestern“. So kann man nun auf fairr.de online einen Riester-Vertrag abschließen, der mit niedrigen Gebühren und Transparenz auf dem Finanzmarkt punkten soll.

Bild: © T. R. - Fotolia.com

„Wir glauben, dass eine private Vorsorge äußerst wichtig ist, um im Alter den gewünschten Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Allerdings entsprechen die bestehenden Angebote nicht unserer Vorstellung von einem idealen Altersvorsorgeprodukt. Die Renditen sind oft bescheiden, was auch an den häufig hohen Gebühren und Abschlussprovisionen liegt. Vor allem aber sind die Abgaben und die Anlagepolitik meist nicht transparent genug“, so Jens Jennissen, der als Finanzexperte das operative Geschäft von fairr.de leitet. „Altersvorsorgeprodukte müssen endlich vom Kunden aus gedacht werden“, so lautet ihr Credo.

Vorteile: Transparenz und niedrige Gebühren

Daher wird bei fairriester Transparenz großgeschrieben. Die Anleger können jederzeit die Kosten des Fondssparplans und das gesparte Vermögen auf einem einfach zu bedienenden Rechenmodul des Portals einsehen. Die Kritik an zu hohen Gebühren der zahlreichen Anbieter der Riester-Rente hat man bei fairr.de ernst genommen und die Gebühren niedrig gehalten: Bei einem Depotwert von beispielsweise 10.000 Euro zahlt der Anleger nur 0,5 Prozent an Gebühren - das sind weniger als 5 Euro monatlich zuzüglich der Kontogebühren von 2,50 Euro. Beim fairriester fallen für den Anleger darüber hinaus keine weiteren Abgaben an – weder Abschlussprovisionen noch Gebühren für die Einrichtung des Kontos, den Handel oder andere versteckte Kosten. „Wir wollen zu unseren Kunden fair sein. Unser Name ‚fairr.de’ ist Programm“, so Jennissen.

Fairr.de wurde Ende 2013 von Jennissen, Dr. Alexander Kihm und Ambros Gleißner in Berlin gegründet: Kihm ist als CTO der technische Kopf hinter fairr.de und Gleißner ist für die Nutzererfahrung zuständig. Der Fondssparplan wurde gemeinsam mit der Sutor Bank in Hamburg entwickelt. Der Anleger profitiert bei fairr.de von dem Portfolio der Sutor Bank und muss sich nicht selbst um einzelne Fonds kümmern. Fairr.de kommt dabei selbst nicht mit dem Geld des Anlegers in Kontakt, die Beiträge fließen stattdessen direkt in das Anlegerdepot der Sutor Bank. Selbstverständlich besitzt fairriester eine Riester-Zertifizierung, so dass die staatlichen Zuschüsse sichergestellt sind.

Selbständige profitieren von Riester-Rente

Die fondsbasierte Riesterrente von fairr.de wird von der Sutor Bank nach den Prinzipien der Streuung, Kosteneffizienz und der richtigen Balance zwischen Risiko und Rendite langfristig angelegt. „Bei der Altersvorsorge mit dem fairriester profitiert der Anleger vom Effekt der breiten Streuung und den langen Zeiträumen bis zum Renteneintritt“, meint CEO Jennissen. „So wird man zwar nicht über Nacht reich, aber man hat langfristig die besten Chancen sein Vermögen zu vermehren.“ Startkapital und die Monatsbeiträge können beim fairriester individuell auf die Bedürfnisse der Anleger angepasst werden. Für einen individuellen Vergleich steht auf der Homepage von fairr.de ein Rechner zur Verfügung. Durch LiveChats, kostenlosen Telefon-Service und Email-Support sollen die Kunden umfassende Unterstützung erhalten.

Auch Selbständige können von der Riester-Rente profitieren. Entweder, wenn der Ehegatte pflichtversichert ist und riestert. Aber auch selbständige Künstler und Publizisten, die in der Künstlersozialkasse (KSK) versichert sind, haben einen Anspruch auf die geförderte Rente. Förderfähige Selbständige sind auch jene, die gesetzlich verpflichtet sind, in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) einzuzahlen. Sie können mit der Riester-Rente ihre Altersversorgung aufstocken.

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