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14.01.14Kommentieren

Fördermittel

Finanzieller Rückenwind für 3D-Druck Start-Up

Zukunftsträchtig und wegweisend muss es sein, dann klappt es auch mit den Fördermitteln. So erhält das 3D-Druck Start-Up trinckle 3D frisches Kapital vom Frühphasenfonds Brandenburg.

© hainichfoto - Fotolia.com

Als Deutschlands erste Online-Plattform für personalisierten 3D-Druck ist die im Januar 2013 gegründete trinckle 3D GmbH gestartet. Sie ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die 3D-Druck-Technologie – ohne, dass man selbst ein Experte darin sein müsste. Besonders praktisch für den Betrieb: Eine eigens entwickelte Analysesoftware führt automatisch eine 3D-Druckbarkeitprüfung durch und errechnet Verkaufspreise in Echtzeit.

Kundenfreundlicher Service

„Mit unserer Plattform erhalten Kunden eine einfache Möglichkeit, ihre 3D-Designs auszudrucken: einfach das Design hochladen und das Material und die Farbe auswählen. Daraufhin wird das Objekt 3D-gedruckt und dem Kunden nach Hause geschickt. Der zeitintensive und komplizierte Bestellprozess bei Spezialanbietern entfällt dadurch. Bereits zahlreiche Kunden, wie Ingenieure, Architekten, Designer und Bastler nutzen die Vorteile des 3D-Drucks, schnell und unkompliziert individuelle Einzelstücke und Kleinserien zu fertigen“, erklärt Florian Reichle, Mitgründer und Geschäftsführer der trinckle 3D GmbH.

Förderung und Finanzierung

Finanzielle Unterstützung kommt nun von der BFB Frühphasenfonds Brandenburg GmbH , die von der bmp Beteiligungsmanagement AG gemanagt wird. Dr. Jan Alberti, Investment Manager der bmp, sieht großes Potential für das trinckle 3D Geschäftsmodell: „Der Markt für 3D-Druck ist einer der aussichtsreichsten Wachstumsmärkte der nächsten Jahrzehnte. Die Online-Plattform und die SaaS-Technologie von trinckle 3D bieten in den Bereichen 3D-Druckservice, 3D-Marktplatz und der CAD-Individualisierungsfunktion einen innovativen und skalierbaren Ansatz für den Massenmarkt. Wir freuen uns, das Team bei der Weiterentwicklung seiner Produkte und ihrer Vermarktung zu unterstützen.“

Schon auf der IFA 2012 in Berlin wurde trinckle 3D mit dem „IKT-Innovativ“-Gründerpreis ausgezeichnet und gewann den Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2013. Außerdem flossen am Anfang der Finanzierungsrunde Zuwendungen vom Gründungsservice profund der FU-Berlin, von der AG Polthier und der Beuth-Hochschule sowie durch MMC Finance.

Mit großen Schritten voran

Mit den neuen Fördermitteln plant trinckle 3D die Weiterentwicklung der Technologie, ein breiter gefächertes Angebot an Designs und druckbaren Materialien und das Vorantreiben des Markteintritts. Das hat einige Stellenausschreibungen zufolge: Die Macher von trinckle 3D suchen derzeit C++- und Webentwickler sowie Online-Marketing-Spezialisten.

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