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10.03.16Kommentieren

Existenzgründerinnen

Frauen an die Macht

Frauen sind in den Chefetagen unterrepräsentiert. Das ist eine vielfach belegte Tatsache. Wenn also der bisherige Chef den Aufstieg nicht ermöglicht, warum dann nicht selbst ein kleines Business gründen? Das klingt einfacher als getan. Auch wenn Frauen auf dem Vormarsch sind, bremsen sie sich häufig selbst.

Quelle: Fotolia.com © bst2012

Ideen entstehen meist in der Elternzeit

Mit knapp 43 % Anteil waren fast die Hälfte aller Gründerpersonen im Jahr 2014 Frauen. Tendenz steigend. Während es in den Chefetagen bei großen Unternehmen mit einem Frauenanteil von 15 % weiterhin an Gleichberechtigung mangelt, sind Gründerinnen auf Erfolgskurs. Um Familie und Beruf zu vereinbaren, entstehen viele Start-up-Ideen gerade während der Elternzeit. Viele Frauen finden sich vor allem in den “Creative Industries“ wie eigene Blogs oder Online-Shops wieder. Grund dafür sind die häufig geisteswissenschaftlich ausgerichteten Studiengänge, die vermehrt von Frauen studiert werden.

Statistik: Frauenanteil an allen Gründerpersonen in Deutschland von 2001 bis 2014 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Frauen haben andere Vorbilder

In einer aktuellen Studie im Auftrag des Online-Lotterieanbieters Tipp24.com fand man heraus, dass die meisten Frauen, wenn sie im Lotto gewinnen würden, am liebsten das Leben von Steffi Graf führen würden. Dicht gefolgt von Schauspielerin, Mutter und Menschenrechtsaktivistin Angelina Jolie und der quirligen Ehefrau von „Rooobert“ Carmen Geiss. Abgeschlagen am Ende der Liste steht Angela Merkel. Zwischen Steffi Graf und ihr befinden sich außerdem die Models Lena Gercke und Heidi Klum. Unter rationalen Aspekten gesehen hätte Angela Merkel jedoch eigentlich einen Platz auf den vorderen Plätzen verdient. Sie hat nicht nur einen Doktor in Physik, sondern ist dem Forbes Magazin nach bereits seit 5 Jahren infolge die erfolgreichste Frau der Welt. Es wird zwar häufig beklagt, dass es an weiblichen Rollenvorbildern, in diesem Fall hat sich jedoch gezeigt, dass sich Frauen manchmal selbst schlichtweg die „Falschen“ aussuchen.

Erfolgreiche Beispiele als Inspiration

In Deutschland gibt es einige tolle Beispiele von Frauen, die erfolgreiche Unternehmen gegründet haben und als Inspirationsquelle für zukünftige Generationen dienen können. Zu nennen sind Westwing-Gründerin Delia Fischer, Amorelie-Chefin Lea-Sophie Cramer oder Julia Bösch und Anna Alex von Outfittery. Während Delia Schmidt erst 2014 in einer Talkshow bei Markus Lanz einen bleibenden Eindruck als Gründerin ihrer Firma hinterließ, folgte ihr im August die damals schwangere Lea-Sophie Cramer in der gleichen Talkrunde. Frauen können sich häufiger besser auf menschlicher Ebene verkaufen, wodurch sie ideale Repräsentantinnen ihrer Produkte und die besten Vorbilder für kommende Generationen von jungen, erfolgshungrigen Gründerinnen sind. 

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