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05.03.07Kommentieren

eLolly will Kredite zwischen Privatpersonen vermitteln

"Geld leihen und verleihen, von Privat für Privat" lautet der Slogan des ersten deutschen Internetportals eLolly, das Kapital zwischen Privatpersonen vermitteln will.

Wie der Betreiber der Homepage, Dirk Morina, der Financial Times Deutschland (FTD) erklärte, trete eLolly lediglich als Betreiber einer Homepage in Erscheinung. Das liege vermutlich an der deutschen Gesetzgebung, mutmaßt die FTD, da Kreditvermittler in Deutschland eine Lizenz vorweisen müssten. Deshalb werde bei der Registrierung auch nur eine einmalige Gebühr in Höhe von 9,50 Euro fällig. Alle nachfolgenden Transaktionen und Kreditverträge würden gebührenfrei bleiben. 

Geldgeber füllen auf eLolly einen Fragebogen aus, in dem sie angeben, wie viel Geld sie zu welchen Konditionen - Zinsen, Laufzeiten - zur Verfügung stellen möchten. Geldnehmer geben ihrerseits Auskunft über die Höhe des benötigten Geldbetrages. Der Kontakt zwischen Geldgeber und -nehmer werde dann mit Hilfe der Datenbank hergestellt.

Die Höhe der Zinsen sei dabei übrigens eine Sache zwischen Geldgeber und -nehmer, so der Betreiber. Und auch mit der Kreditabwicklung habe die Plattform nichts zu tun, was nach Aussagen der FTD dazu führe, dass für entstehende Schäden bei Zahlungsausfall von Seiten der Portalbetreiber nicht gehaftet werden müsse.

Momentan habe man rund sieben Millionen Euro zur Verfügung. "Pro Minute registriert sich ein neues Mitglied", behauptet Morina.  

Den vollständigen FTD-Bericht lesen Sie hier.

© 2007 förderland

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