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17.07.07

"Netzwerk der Erinnerungen" startet im September

einestages - Spiegel Online macht in Zeitgeschichte

Die Katze ist aus dem Sack - im September legt Spiegel Online mit einestages los, ein Portal zum Thema Zeitgeschichte. Die Plattform sei nach eigenen Aussagen die journalistische Antwort auf das Mitmach-Web und werde sich grundlegend von herkömmlichen User-Generated Content-Plattformen unterscheiden.

Der große Unterschied sei laut Spiegel online, dass man mit einestages (ein vorläufiger Projektname) Nutzer und Redaktion zu Partnern in einem gemeinsamen Projekt mache - dem Erzählen von Zeitgeschichten. Demnach setze die Redaktion die Themen und steuere die Homepage; die Texte würden sowohl von Nutzern als auch von Redakteuren und Experten verfasst. Dafür kooperiere man mit verschiedenen Institutionen wie beispielsweise dem Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz, dem Filmarchiv der Deutschen Wochenschau, dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten (Körber-Stiftung) und dem Deutschen Auswandererhaus.

einestages ist kostenlos. Der Nutzer registriert sich mit Name und E-Mail-Adresse, bekommt ein Passwort und schon kann er loslegen. Auf seiner Profilseite kann er sich der Community vorstellen, Kontakt zu anderen Nutzern aufnehmen und Bilder, Texte, Videos und Audios hochladen. Vor der Veröffentlichung werde jeder Beitrag redaktionell geprüft, so Spiegel Online.

Ein nettes Feature ist das Fundbüro, wo Nutzer Dokumente einstellen können, zu denen ihnen Informationen fehlen. Mit etwas Glück erhalten sie dann fundierte Antworten von anderen Nutzern.

Die Redaktionsleitung haben Dr. Hans Michael Kloth, seit 1998 Spiegelredakteur im Ressort Deutsche Politik und Dr. Florian Harms, seit 2004 bei Spiegel Online beschäftigt, inne. Verstärkung erhalten die beiden von Solveig Grothe, vormals Redakteurin bei der Netzeitung.

©2007 förderland

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