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21.01.15Kommentieren

Wohlfühlen im Büro

Ein Wohlfühlbüro für mehr Lebensqualität

Das Arbeitsleben vieler Menschen findet im Büro statt. Doch dass der Arbeitsraum einen starken Einfluss auf das Wohlbefinden ausübt ist eine häufig unterschätzte Tatsache. Es gibt viele Punkte, die beachtet werden müssen, wenn es darum geht, ein Wohlfühlbüro zu schaffen.

Gestaltung der Räumlichkeiten

Dazu gehört unter anderem die Wahl der Farben, Pflanzen sowie Wohlfühlgegenstände. Farben spielen eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung des Raumes und leisten somit einen großen Beitrag zum Wohlfühlen. Folgendes Beispiel kann dies verdeutlichen: Zwei von der Raumkonfiguration her vollkommen identische Büros werden farblich unterschiedlich gestaltet. In dem einen Raum überwiegen die Farben Grau und Weiß, während der zweite Raum mit warmen, lebendigen Farben gestaltet wird. Die Frage, welcher der beiden Räume ein besseres Ambiente mit Wohlfühlfaktor bietet, muss erst gar nicht gestellt werden. Neben Farben können auch Pflanzen das Büroklima positiv beeinflussen, indem sie den Raum und das Ambiente lebendiger erscheinen lassen und das Wohlbefinden fördern. Darüber hinaus können Pflanzen Staub und Giftstoffe wie etwa Nikotin filtern. Weil die Auswahl an Büropflanzen recht groß ist, kann die Beratung durch eine Gärtnerei hilfreich sein. Zu den Wohlfühlgegenständen gehört alles, was positive Gefühle erzeugt beziehungsweise schöne Erinnerungen weckt. Dazu gehören Urlaubsmitbringsel, Fotos von Menschen, die einem sehr nahestehen und ähnliches. Ein Übermaß an Wohlfühlgegenständen sollte unbedingt vermieden werden, da sonst die Raumordnung auf der Strecke bleiben kann.

Die richtige Büroorganisation

Das beste Ambiente nutzt nicht viel, wenn der Arbeitstisch mit Stapeln überquillt und die Schubladen aus allen Nähten platzen. Hier einige Tipps, wie man Ordnung schaffen und diese auch halten kann:

  • Aufräumen in kleinen Schritten ist leichter zu bewältigen, zudem ist der Erfolg schnell sichtbar und wirkt motivierend.
  • Beim Wechseln des Raumes die Gelegenheit nutzen, um etwas auf seinen Platz zurückzubringen.
  • Benutzte Mittel bzw. Materialien nach Gebrauch sofort wieder an ihren Plätzen einräumen bzw. aussondern. Wenn dies zur Gewohnheit wird, ist das Ordnung halten keine hohe Kunst mehr.
  • Den Schreibtisch nur mit Utensilien ausstatten, die täglich gebraucht werden.
  • Ein großer Papierkorb unter dem Tisch und einige Ablagefächer mit Namen darauf sollten ein Muss sein.
  • Die Schubladen neu ordnen und nur mit Utensilien füllen, die mindestens einmal monatlich benötigt werden.

Die richtigen Büromöbel

Ein Schreibtischsessel, der Rückenschmerzen verursacht, gehört unbedingt aus dem Büro verbannt. Das gilt für alle Büromöbel, die sich negativ auf die Gesundheit bzw. Produktivität auswirken. In Deutschland gibt es gesetzliche Bestimmungen zur Ergonomie am Arbeitsplatz, die unter anderem folgende Anforderungen an die Arbeitsmöbel stellen:

  • Ergonomische Anforderungen an den Bürotisch: Sofern die Arbeit mit und ohne Computerunterstützung erfolgt, muss der Arbeitsplatz über einen Schreibarbeitsbereich sowie einen Computerarbeitsbereich verfügen. Die Schreibtischfläche sollte nicht kleiner als 1600 x 800 mm sein. Unter dem Schreibtisch darf die Beinfreiheit nicht eingeschränkt sein. Alle Ecken und Kanten der Möbel müssen abgerundet sein.
  • Ergonomische Anforderungen an den Drehstuhl: Dieser muss stand- und kippsicher sein, mindestens 5 Rollen besitzen und gegen ein Wegrollen gesichert sein. Die Sitztiefe muss mindestens 38 bis 44 cm betragen, die Sitzbreite mindestens 40 bis 48 cm.
  • Die Größe des Bildschirms muss bei Textverarbeitung mindestens 17 Zoll betragen, bei häufiger Verwendung von Grafikprogrammen mindestens 19 Zoll.

Die vollständige Ausstattung des Arbeitsplatzes kann erleichtert werden, wenn einheitliche Kombinationen von Möbeln, wie die Büromöbelserien von KAISER+KRAFT in Anspruch genommen werden. Die optimale Abstimmung der Einzelkomponenten wird dadurch stark vereinfacht.

Die richtige Beleuchtung

An einem Arbeitsplatz mit guter Beleuchtung wird man nicht so schnell müde. Das richtige Licht schont die Augen und hält die Konzentrationsfähigkeit über längere Zeit aufrecht. Darüber hinaus schafft die richtige Beleuchtung eine angenehme Atmosphäre und ist somit ein wichtiger Faktor, um das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu steigern. Tageslicht ist zweifelsohne das beste Licht, doch vor allem in den Wintermonaten kommt die Bürobeleuchtung verstärkt zum Einsatz. Auch hierzu gibt es zahlreiche Normen, die Anforderungen an die Beleuchtung definieren. So muss die Mindestbeleuchtungsstärke für einen Arbeitsplatz in Fensternähe 300 Lux und für einen Büroarbeitsplatz mit Bildschirm 500 Lux betragen. Optimal, allerdings nicht gerade kostengünstig ist die Ausstattung des Arbeitsplatzes mit individuellen Anpassungsmöglichkeiten wie beispielsweise Stehleuchten. Der Raum sollte möglichst gleichmäßig ausgeleuchtet sein. Die Raumtemperatur und der Lärmpegel sind zwei weitere Faktoren, die das Wohlbefinden am Arbeitsplatz beeinflussen. In Räumen ohne Klimaanlage können die Temperaturen im Hochsommer Grenzwerte erreichen und das Arbeiten erschweren. Auch Lärm kann die Konzentration einschränken und die Leistungsfähigkeit senken. Ein dauerhaft erhöhter Schallpegel entsteht bei Gesprächen bzw. Telefonaten, durch den Einsatz elektrischer Geräte wie Drucker, Kopierer, Telefon, durch Klimaanlagen sowie Geräusche von außen wie etwa Straßen- oder Fluglärm.


Es gibt einige Maßnahmen, die ergriffen werden können, um den Schallpegel im Büro möglichst niedrig zu halten.

  • Neu angeschaffte Geräte sollten möglichst geräuscharm sein.
  • Laute Geräte wie Kopierer möglichst in einem getrennten Raum unterbringen.
  • Die Raumwände mit schallabsorbierender Oberfläche ausstatten.
  • Kunststoff- und Teppichböden sind schallabsorbierend, Böden mit Fliesen bzw. Platten dagegen nicht.
  • Mobile Klappwände schirmen den Arbeitsplatz ab und reduzieren den Lärmpegel.

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