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22.07.13Kommentieren

Interview mit Benjamin Paul

„Die wirkliche Premiere der OneDayProfit Challenge startete als interne Idea Camp Challenge“

Benjamin Paul hat für ein Jahr an der Bucerius Law School in Hamburg Jura studiert. Nach einem Freiwilligendienst in Lateinamerika traf er für sich die Entscheidung, “sein eigenes Ding zu machen” und nicht mehr fremdbestimmt oder angestellt zu sein. Zurzeit ist er Praktikant beim IdeaCamp und bloggt auf OneDayProfits über seine Erfahrungen als junger Entrepreneur. Im Interview spricht er über die OneDayProfit-Challenge, bei der man schnell und schlank sein eigenes Start-up auf die Beine stellt.

Benjamin Paul

förderland: Hi Ben, Ihr habt die OneDayProfit-Challenge erdacht, die Weltmeisterschaft der Kickstart-Entrepreneure. Wer seid „Ihr“? Und worum geht’s


Benjamin Paul: Wir sind ein Team junger Lifestyle-Entrepreneure, die davon überzeugt sind, dass man schnell und mit wenig Geld ein Business aufbauen bzw. eine Geschäftsidee testen kann. Die erste OneDayProfit-Challenge habe ich im Rahmen unseres Blogs durchgeführt. Ziel ist es, in nur 24 Stunden mit einer vorhandenen, noch nicht getesteten Idee ein Projekt zu starten und erste Verkäufe zu erzielen.

förderland: Die erste Challenge habt Ihr bereits hinter Euch. Was gibt es zu berichten?


Benjamin Paul: Wir haben gerockt! Meine Idee war es, einen Workshop anzubieten, mit dem wir Menschen helfen ihre Komfortzone zu erweitern. Ziel des Workshops ist es, dass Gründer, Studenten und alle, die sich für das Thema interessieren ihre Komfortzone erweitern und so ihre Ziele schneller erreichen. Aber zurück zur eigentlichen Challenge: Für die Challenge habe ich mir ein Team aus Freunden und Bekannten zusammengesucht, die auch von der Idee begeistert waren.

Zunächst haben wir ein kurzes Brainstorming zum Konzept des Workshops und der Marketing-Strategie gemacht. Danach haben wir das genaue Konzept für ein Angebot erarbeitet, die Website aufgesetzt, Texte geschrieben und zuletzt Marketing gemacht, um Besucher auf unsere Seite zu holen. Ein kleiner Marketing-Erfolg war es beispielsweise, dass wir noch innerhalb der 24 Stunden auf anderen Seiten wie junge-gründer.de erwähnt wurden.

Die Stimmungskurve im Team war ein einziges auf und ab. Nach ca. 16 Stunden hatten wir schließlich den ersten Verkauf – und kurze Zeit später hatten wir schon sechs Tickets verkauft. Weil wir einiges bei der Challenge gelernt haben, werden wir schon bald eine nächste starten. Diesmal werden wir die Challenge auch für andere Teams öffnen.


Die wirkliche Premiere der OneDayProfit Challenge startete als interne Idea Camp Challenge.

Für alle, die das IdeaCamp nicht kennen: Was ist das? Warum sollte man das Event unbedingt besuchen? Und was erwartet Ihr Euch fürs IdeaCamp?


Benjamin Paul: Das Team das hinter dem Blog OneDayProfits steht ist das IdeaCamp-Team, das sich aus jungen Gründern zusammensetzt. Das IdeaCamp-Team hat vor zwei Jahren die StartupGames ins Leben gerufen, im Rahmen derer wir Gründungsinteressierten nachhaltig helfen ein eigenes Business aufzubauen. Auf den Workshops wird Gründungsinteressierten gezeigt, wie man innerhalb von kurzer Zeit und fast ohne Startkapital Unternehmen starten, Geschäftsideen testen und erste Umsätze und Profite machen kann. Unsere nächsten StartupGames finden am 17. Und 18. August statt.

Wie seid Ihr auf die Idee zur OneDayProfit Challenge gekommen? Es gibt ja bereits eine Reihe ähnlicher Konzepte?


Benjamin Paul: Unsere Philosophie, die wir auch in unseren Workshops vermitteln ist: „Schnell und schlank starten“. Wir möchten Leuten helfen, wirklich Ideen umzusetzen. Und zwar mit „bootstrapping“-Mentalität, also ohne großen Kapitaleinsatz. Mit der OneDayProfit-Challenge wollen wir zeigen, dass es tatsächlich möglich ist innerhalb kürzester Zeit und nahezu ohne Kapitaleinsatz erste Umsätze und Profite mit einer eigenen Geschäftsidee zu machen.

Ihr steht in Kontakt mit zahlreichen Gründern? Was sind aktuell die großen Themen in der deutschen Gründerszene?


Benjamin Paul: Da gibt es eine ganze Reihe von Themen. In letzter Zeit wurde ja viel auf Berlin als Gründungs-Stadt herumgehackt. Ich denke, dass Berlin trotz einiger Flops in der letzten Zeit wie z.B. „Amen“ auf einem guten Weg ist. Die Stadt und die Leute in der Szene haben einfach einen guten Macher-Spirit. Außerdem haben VCs und Kapitalgeber Berlin mittlerweile für sich entdeckt.

Ein Thema, das wir als besonders wichtig ansehen verbindet Bildung und Start-ups. Wir merken, dass die Schulen und Unis immer noch vor allem dafür ausbilden in Konzernen zu arbeiten und im System zu funktionieren, statt jungen Menschen die Tools an die Hand zu geben, um etwas Eigenes aufbauen zu können. Genau dort wollen wir ansetzen und schon bald ein praxisgerechteres Bildungsangebot für junge Entrepreneure ins Rennen schicken. Auf dem Laufen halten könnt Ihr euch auf unserem Blog, wo wir und andere über Gründungsthemen und Lifestyle-Design schreiben und Interviews mit Gründern führen.

Vielen Dank für das Interview!

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