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31.03.10Kommentieren

Interview mit Dominic Multerer

"Die Leidenschaft und der Spaß an einer Thematik können beflügeln"

Er ist seit ein paar Jahren in der Marketing-Branche unterwegs, dabei ist er noch nicht einmal 20 Jahre alt. Die Rede ist von Dominic Multerer, dem "jüngsten Marketing-Chef Deutschlands". Heute steht er förderland Rede und Antwort: Über seine ersten Erfahrungen als Unternehmer, wie er seine eigene Firma mit seiner Ausbildung verbindet und wo da die Zeit für seine Freunde bleibt.

Dominic Multerer: Gründer und Geschäftsführer von Multerer ConsultingDominic Multerer: Gründer und Geschäftsführer von Multerer Consulting

förderland: Herr Multerer, Sie gelten als Marketingnachwuchstalent schlechthin. Vor gar nicht so langer Zeit wurden Sie vom Handelsblatt zu "Deutschlands jüngstem Marketingchef" ernannt. Zudem sind Sie ein gefragter Redner auf Kongressen. Wie erklären Sie sich das?

Dominic Multerer: Die Leidenschaft und der Spaß an einer Thematik können beflügeln. Grundsätzlich ist das der Grund, mit welchem ich mir die weiteren Ereignisse erklären kann.

Den Titel "Deutschlands jüngster Marketingchef" sehe ich als große Ehre an. Jedoch sind für mich primär die unternehmerischen Erfolge sehr wichtig, da diese nachhaltig erkennbar sind. Ferner lege ich auch großen Wert auf sichtbare Ergebnisse und Fortschritte, dies trägt sicher maßgebend dazu bei.

Ende des letzten Jahres haben Sie die Firma Fucapo verlassen in welcher Sie "groß" geworden sind. Direkt danach haben Sie Ihr eigenes Unternehmen "Multerer Consulting" gegründet. Wann haben Sie sich für das Unternehmertum entschieden? Gab es so was wie ein Schlüsselerlebnis?

Multerer: Für das Unternehmertum musste ich mich sicherlich nicht entscheiden. Die Werte eines Unternehmers sind in meiner Familie schon über zwei Generationen lang vertreten, unter anderem durch meinen Großvater, der erfolgreich über vier Jahrzehnte ein mittelständisches Unternehmen leitete.

Als Schlüssesergebnis kann ich Ihnen wiedergeben, dass es sehr hilfreich sein kann mit erfolgreichen Gründern und Unternehmern das Gespräch zu suchen und dort herauszufinden, ob für einen der Weg eines Unternehmers der richtige ist. Mich persönlich reizt am Unternehmertum die Forderung nach Eigeninitiative und das Unabhängigkeitsstreben sowie die tägliche Leistungsmotivation.

Sie haben ja nun idealerweise den direkten Vergleich zwischen Unternehmertum und einer Anstellung. Wie wollen Sie das in der Zukunft handhaben? Wollen Sie beides weiterführen, oder gefällt Ihnen eine Seite besser?

Multerer: Langfristig sehe ich meinen Platz im Unternehmertum. Ein Angestelltenverhältnis verkörpert in gewisser Weise Sicherheit und ist sicherlich für die Erfahrung und Grundwissen notwendig. Mich zieht aber eher die Selbständigkeit an, auch das damit verbundene Risiko. An der täglichen Herausforderung wächst man und rückblickend ist es interessant zu sehen, wie man sich selbst entwickelt und dies in kurzer Zeit.

Wie sieht es denn neben Ihren beiden Tätigkeiten mit Ihrer Freizeit aus?  Haben Sie noch Zeit für Ihre Freunde? Oder hat sich das stark eingeschränkt?

Multerer: Sicherlich bleibt trotz allem Stress noch Zeit für meine Freunde übrig, alles eine Frage der Terminkoordination. Trotz aller Social Networks und dauerhafter Kommunikation mit Freunden aus Asien oder vergleichweise dem Nachbarort ist eine reale Konversation unabdinglich. Meiner Meinung nach sind soziale Kompetenz bei der rasanten Entwicklung der Medien ein menschliches Gut, welches wir in Ehren halten sollten.

Sie wurden, wie bereits oben genannt, vom Handelsblatt zu "Deutschlands jüngstem Marketingchef" ernannt und werden auch von anderen Seiten hoch gelobt. Gibt es denn trotzdem noch Leute, von denen Sie aufgrund Ihres jungen Alters nicht ernst genommen werden?

Multerer: Natürlich, die gibt es überall auf der Welt, damit muss man einfach als Unternehmer umgehen können. Wichtig ist, dass mich die Leute nach meiner Leistung beurteilen. Im Laufe der Zeit habe ich mich allerdings durch diverse Gruppen gekämpft.

Und wie war es am Anfang? Hatten Sie Schwierigkeiten sich Gehör zu verschaffen?

Multerer: Mit Sicherheit ist es schwer als junger Spund, sich Gehör zu verschaffen, allerdings hatte ich einige Personen die mir geholfen haben, diverse Wege zu gehen. Dadurch ist mir das wohl ein wenig einfacher gefallen.

Haben Sie zum Schluss noch ein paar Tipps, wie man als junger Unternehmer am besten auf sich Aufmerksam machen könnte?

Multerer: Man sollte sich stets darauf konzentrieren, konstant gute Leistung zu erbringen. Wer gut arbeitet, der macht sich mit der Zeit bemerkbar. Etwas zu erzwingen führt zu nichts, man sollte sich voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren und versuchen, das Maximum zu leisten.

Vielen Dank für das Interview!

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