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03.02.15Kommentieren

Förderungen

Die eigene Firmengründung richtig finanzieren

Wer in die Selbständigkeit geht oder bereits selbständig ist, sollte ein gutes Konzept haben und sich dabei professionell beraten lassen. Viele empfinden jedoch die entstehenden Kosten einer externen Beratung abschreckend. Daher bieten Bund und Länder Zuschüsse für Gründercoachings und auch für allgemeine Beratungen an.

Immer mehr Menschen planen die eigene Selbständigkeit. Die Beweggründe dafür sind vielfältig, manch einer hat eine gute Geschäftsidee, die er verwirklichen möchte, oder im bisher ausgeübten Beruf besteht keine Möglichkeit mehr, eine interessante Beschäftigung zu finden. Immer mehr Arbeitnehmer sehen deshalb die Selbständigkeit als neuen Weg. Ob dies wirklich sinnvoll ist und wie das richtige Vorgehen ist, wäre zum Beispiel in einem speziellen Gespräch mit einem Fachmann zu erfahren. Wer sich auf die Unternehmensgründung vorbereiten möchte, sollte nicht nur ein gutes Konzept aufstellen, sondern sich auch eingehend beraten lassen. Durch eine staatliche Beratungsförderung sind die damit verbundenen Zusatzkosten geringer, als die meisten Existenzgründer befürchten.

Beratungsförderung und Zuschüsse

Gründercoaching

Ohne Konzept kein Businessplan und ohne Businessplan keine gute Finanzierung. Wer ein Geschäft gründen möchte, benötigt Eigenkapital und das ist nicht immer in Form von Sparguthaben vorhanden. In fast allen Bundesländern und auf Bundesebene (durch die KfW-Bank) wird das sogenannte Gründercoaching angeboten, das insbesondere arbeitslose Menschen anspricht. Sie erhalten einen Gründungszuschuss durch die Arbeitsagentur, dieser kann bis zu 90% der benötigten Summe betragen. Mit dieser Unterstützung sollen vor allem Jungunternehmer die Möglichkeit erhalten, das eigene Geschäft ohne einen Schuldenberg zu gründen. Aber auch das Marketing oder die Kundengewinnung können in einem solchen Gründercoaching ein Thema sein, denn auch darauf kommt es an. Wichtig für alle Hilfeleistungen ist jedoch, dass der Antrag auf eine Beratung und Unterstützung noch vor allen weiteren Maßnahmen gestellt wird. Entweder ist die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer der richtige Ansprechpartner. Für Freiberufler ist das Institut für Freie Berufe die Anlaufstelle.

Die allgemeine Unternehmensberatung

Die Kosten für eine professionelle Beratung sind den meisten Existenzgründern einfach zu hoch. Sie wollen das Geld lieber in ihre Investitionen stecken, wissen aber vielleicht nicht, dass sie diese Kosten unter Umständen nicht alleine tragen müssen. Die „Allgemeine Unternehmensberatung“ kann durch Zuschüsse des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert werden. Damit werden dem Antragsteller in den alten Bundesländern 50% der Kosten, maximal in Höhe von 1.500 Euro erstattet. Auch eventuelle Reisekosten und Auslagen sind bis auf die Umsatzsteuer förderfähig. Wenn mehr als eine Beratung erforderlich ist, kann ein Antragsteller für alle Beratungen insgesamt 3.000 Euro Fördergelder beantragen. Auf Webseiten, die sich fachlich mit diesem Thema und mit weiteren Themen rund um die Existenzgründung beschäftigen, werden auch die jeweiligen Förderprogramme vorgestellt. 

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