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22.04.13

IT

Cloud Computing – eine flexible Lösung für Gründer

Eine optimale Organisation der IT-Systeme ist für Existenzgründer von entscheidender Bedeutung. Aufwendige Bürosoftware und unbegrenzter Speicherplatz haben allerdings ihren Preis. Eine günstige Alternative findet man auf virtuellen Marktplätzen, wo Datenspeicher und Software in Cloud-Anwendungen einfach gemietet werden können. Wichtig ist, hierbei die IT-Sicherheit nicht aus den Augen zu verlieren.

Cloud Computing  hat den Vorteil, dass auf diesem Weg auch kleine und mittelständische Unternehmen Zugang zu modernster Software bekommen und Rechnerkapazität oder zusätzlichen Datenspeicher nutzen können – für kleines Geld, flexibel und effizient. Cloud Computing lässt sich genau auf den tatsächlichen Bedarf eines Unternehmens abstimmen, funktioniert ohne jede Installation von Software und ersetzt das Anheuern von Fachpersonal.

Vom Online-Speicher bis zur Buchhaltungssoftware: alles auf einen Blick

In einem Cloud Center, wie dem Business Marketplace der Telekom , können sich User einen Überblick über die erhältlichen Applikationen verschaffen. Vom Office-Programm über Finanzsoftware bis hin zu Netzwerkkapazitäten und Datenspeicher findet man alles in der Cloud. Der Betreiber des Cloud Centers stellt die einzelnen Anwendungen zur Verfügung und regelt im Anschluss auch die Abrechnung.

Sicher ist, wer sorgsam prüft

Neben allen Vorteilen drohen auch Gefahren bei der Nutzung von Cloud-Anwendungen. Kritiker betonen wirtschaftliche, technische und rechtliche Sicherheitsaspekte, denen im Zuge von Cloud Computing nicht immer Rechnung getragen wird. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Inneren  wurde im März 2013 der herstellerunabhängigen und produktneutralen Service DsiN-Cloud-Scout vorgestellt, der Unternehmen hinsichtlich ihrer Datensicherheit analysiert und ihnen beratend zur Seite steht. Eine auf das Unternehmen zugeschnittene, spezifische Cloud-Strategie ermöglicht dann künftig sicheres Cloud Computing für jede Firma. 

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