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03.01.14Kommentieren

Kolumne von Marina Kaisler

Checkliste Gewerbeversicherung

Gute Vorsätze für das neue Jahr gibt es viele. Vielleicht wollen Sie sich einen lang gehegten Traum erfüllen und endlich den Schritt in die Selbständigkeit wagen. Verschiedenste Quellen bieten dafür Unterstützung an. Checklisten helfen dabei den Überblick zu bewahren und alle wichtigen Punkte zu berücksichtigen.

Marina Kaisler ist Mitarbeiterin beim Online-Vergleichsportal www.finanzchef24.de.

Es gibt Checklisten zu nahezu allen Phasen, die man im Gründungsprozess durchläuft, Listen zur Erstellung von Businessplänen, Listen, die helfen Ideen zu konkretisieren und Alleinstellungsmerkmale zu finden und Listen, die helfen einen Finanzplan aufzustellen.

Ein Thema wird dabei aber häufig vernachlässigt, der richtige Versicherungsschutz. Deswegen wird im Folgenden für jene, die neu gründen, aber auch für jene, die schon länger im Geschäft sind, eine Checkliste vorgestellt, die hilft den richtigen Versicherungsschutz zu finden. Schnell und einfach erhalten Sie einen Überblick zu allen relevanten Punkten rund um das Thema Gewerbeversicherung.

Risiken ermitteln

Der Sinn und Zweck einer Gewerbeversicherung ist sich gegen alle relevanten Risiken abzusichern. Um das tun zu können, müssen diese aber zunächst ermittelt werden. Je nachdem in welcher Branche Sie tätig sind, wo sie arbeiten und was die Inhalte Ihrer Arbeit sind, gibt es unterschiedliche Gefahren. Nehmen Sie sich die Zeit und denken Sie darüber nach, gegen welche Schadensfälle Sie versichert werden wollen. Holen Sie sich Rat bei anderen Selbständigen oder bei Gewerbeversicherungsexperten.

Relevante Versicherungen identifizieren

Nachdem Sie die Risiken identifiziert haben, gilt es den passenden Versicherungsschutz zu finden. Es gibt viele Versicherungen mit unterschiedlichsten Komponenten und Leistungseinschlüssen. Ausnahmslos jedem Selbständigen ist der Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung zu empfehlen. Darüber hinaus gilt es abzuwägen, ob auch eine Geschäftsinhaltsversicherung, eine Vermögensschadenhaftpflicht- und eine Rechtschutzversicherung sinnvoll sind. 

Die Besonderheiten Ihrer Branche beachten 

Haben Sie sich für die grundlegende Versicherung entschieden, informieren Sie sich, ob es Punkte gibt, die Sie in Ihrer Branche beachten sollten. Jede Branche hat ihre ganz eigenen Bedürfnisse, beispielsweise sollten Handwerker genau die Leistungseinschlüsse ihrer Betriebshaftpflichtversicherung prüfen, Selbständige im IT-Bereich sollten eine Elektronikversicherung erwägen und im Einzelhandel kann eine Betriebsunterbrechungsversicherung im Schadensfall die Ressourcen schonen. Holen Sie sich Tipps bei erfahrenen Gewerbespezialisten.

Die Deckungssumme festlegen

Beim Festlegen der Deckungssumme kommt es darauf an, diese nicht zu niedrig zu wählen. Im Schadensfall rächt sich diese Sparmaßnahme. Je nach Unternehmen, Branche und Mitarbeiteranzahl variieren die Deckungssummen erheblich. Sie sollten sich Gedanken machen, was der höchstmögliche Schaden ist, den Sie verursachen können und sich an dieser Summe orientieren. Außerdem sollten Sie sich beraten lassen und vom Rat erfahrener Spezialisten profitieren.

Die günstigsten Preise finden

Gerade als Gründer sollten Sie natürlich auch auf den Preis achten. Dieser ist aber nicht der einzige Indikator. Sie sollten berücksichtigen, welche Leistungen Ihnen geboten werden und wie hoch die Deckungssumme ist. Sollten Sie unsicher sein und Fragen haben, steht ein Team von Gewerbeversicherungsspezialisten für Sie bereit. Achten Sie besonders auf Gründerrabatte, die von vielen Versicherungsgesellschaften gewährt werden.

Und dann?

Haben Sie alle relevanten Versicherungen abgeschlossen, können Sie auch erst einmal mit dem Thema Gewerbeversicherung abschließen. Dennoch sollten Sie in regelmäßigen Abständen prüfen, ob ihr Versicherungsschutz noch aktuell ist. Fragen Sie sich, ob neue Risiken hinzugekommen oder alte Risiken wegefallen sind. Vor allem sollten Sie sich fragen, ob ein Wechsel sinnvoll ist. Häufig gibt es Sparpotentiale, die aus Bequemlichkeit ungenutzt bleiben.



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