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12.06.14Kommentieren

Existenzgründung

Brauchen Selbstständige ein Geschäftskonto?

Wer sich gerade erst selbstständig gemacht hat, nutzt auch für geschäftliche Zwecke oft einfach sein privates Girokonto. Denn für Freiberufler und Einzelunternehmer ist es nicht zwingend erforderlich, ein Geschäftskonto einzurichten. Eine gesetzliche Vorschrift gibt es nicht; es existieren jedoch gute Gründe, die für die Nutzung eines separaten Kontos sprechen.

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In der Frühphase nutzen viele Selbstständige ganz einfach ihr eigenes Girokonto, um geschäftliche Transaktionen vorzunehmen – ein Aspekt weniger, um den man sich Gedanken machen muss. Und geschäftlicher Zahlungsverkehr lässt sich auch über ein privates Konto abwickeln, ohne dass Kunden und Geschäftspartner das an der Kontonummer erkennen könnten. Dennoch ist es grundsätzlich durchaus sinnvoll, private und geschäftliche Ausgaben strikt zu trennen.

Vorteil: Übersichtlichkeit und Ordnung

Entschließt man sich, für berufliche Zwecke ein Geschäftskonto einzurichten, kann man sich die Buchführung maßgeblich erleichtern: Alle Ausgaben und Einnahmen, die beruflich bedingt sind, können dann übersichtlich auf einem Konto eingesehen werden, ohne dass private Transaktionen heraus gerechnet werden müssten. Auf diese Weise lässt sich leichter ein Überblick über Einnahmen behalten – und auch bei der Steuererklärung wird ein geringerer Aufwand nötig.

Welches Konto ist das richtige?

Wer sich bei seiner Bank erkundigt, bekommt meist die Empfehlung, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Das liegt im Interesse der Kreditinstitute, da diese meist mit deutlich höheren Gebühren verbunden sind. Für Selbstständige und Freiberufler muss es aber gar nicht immer direkt ein echtes Geschäftskonto sein – auch ein zweites Privatgirokonto kann für berufliche Transaktionen durchaus lohnend sein.

Bei der Wahl eines Kontos sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden: Wie hoch ist die Grundgebühr? Und fallen Kosten für EC- und Kreditkarten an? Daneben sind die Gebühren, die bei einer Kontoüberziehung anfallen, für Selbstständige besonders interessant. Die ersten Gehversuche in der Selbstständigkeit sind nicht selten auch mit finanziellen Engpässen verbunden; da wird das eigene Konto schnell einmal überzogen. Fallen dann horrende Kosten an, kann es schnell schwierig werden. Auch der Kreditrahmen eines Kontos sollte zuvor berücksichtigt werden. Selbstständige, die weder Zeit noch Lust haben, die Konditionen zahlreicher Banken zu vergleichen, haben die Möglichkeit sich auf verlässliche Testergebnisse wie die der Stiftung Warentest zu stützen. Wer dann zum Beispiel ein Konto beim Testsieger norisbank eröffnet, weiß sich auf der sicheren Seite.

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