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08.03.16Kommentieren

Interview mit Tim Kirchner

Berliner Hardware-Startups LUUV

Die LUUV Forward GmbH ist ein Berliner Hardware-Startup. Mit ihrem ersten Produkt solidLUUV, einem Schwebestativ zum wackelfreien, professionellen Filmen mit Action-Kameras, Smartphones und Kompaktkameras wurde das Startup mehrfach international ausgezeichnet und kann bereits Vorbesellungen aus mehr als 60 Ländern der Welt verbuchen. LUUV steht nun kurz vor dem Markteintritt und führt derzeit eine Crowdinvestingkampagne auf Companisto durch. Wir sprachen mit Gründer Tim Kirchner.

Förderland.de: Stell dich und dein Team doch mal bitte vor? Wie ergänzt ihr Euch? Was habt Ihr jeweils für einen Hintergrund?

Tim Kirchner:Mein Name ist Tim Kirchner, ich bin einer der Gründer des Berliner Hardware-Startups LUUV. Gemeinsam mit meinen Mitgründern Felix Kochbeck, Tobias Gerhardt und Friedrich-Paul Spielhagen habe ich LUUV im Februar 2014 gegründet. Wir Gründer kommen (grob betrachtet) aus den Bereichen Konstruktion, Betriebswirtschaft und Marketing, ergänzen uns daher interdisziplinär. Unterstützt werden wir von einem großen internationalen Team.

Förderland.de: Worum geht’s bei Eurem Start-up?

Tim Kirchner: Jeder, der schon mal mit seinem iPhone oder seiner GoPro gefilmt hat, kennt das Problem: Videos, aufgenommen in der Bewegung, sind verwackelt. Und genau dieses Problem lösen wir! LUUV entwickelt innovative Filmtechnik zum wackelfreien Filmen in der Bewegung und macht damit jeden zum Filmprofi. solidLUUV ist unser erstes Produkt, ein mehrfach international ausgezeichnetes Schwebestativ für Action-Kameras, Smartphones und kompakte Digitalkameras.

Förderland.de: Wie ist die Idee entstanden?

Tim Kirchner: Die Idee zu LUUV enstand im Dezember 2012. Felix ist begeisterter Snowboarder und GoPro-Filmer der ersten Stunde. Seine Begeisterung für die kompakten Action-Kameras ließ jedoch relativ schnell nach, denn die verwackelten Aufnahmen, die man auf der Piste erzeugt, haben rein gar nichts mit den Hochglanzwerbevideos der Kamerahersteller zu tun. Eine Lösung musste her, die Idee zu LUUV war geboren.

Förderland.de: Bisher habt Ihr bereits Finanzierungen für Produktentwicklung und Produktionsvorbereitung. Aktuell strebt Ihr eine neue Runde an, was plant Ihr und wie erfolgreich schätzt Ihr Euer Projekt ein? Was sind die damit verbundenen Ziele?

Tim Kirchner: Nach zwei erfolgreichen Crowdfundingkampagnen mit dem Fokus auf Produktentwicklung und Produktionsvorbereitung gehen wir nun den nächsten Schritt in der Unternehmensentwicklung. Die Crowdinvestingkampagne auf Companisto dient uns dazu, LUUV am Markt zu etablieren. Gleichzeitig bieten wir den Investoren eine attraktive Möglichkeit, sich an unseren bisherigen und zukünftigen Erfolgen zu beteiligen. Die Gelder werden wir für den Start und die schnelle Skalierung der Serienproduktion einsetzen und unser Team gezielt im Vertrieb verstärken.

Förderland.de: Gibt es schon Anfragen für Beteiligungen?

Tim Kirchner: Die große Aufmerksamkeit im Zuge der Kampagne rückt LUUV natürlich auch stärker in den Fokus von Investoren außerhalb des Crowdinvesting-Universums. Derzeit führen wir einige aussichtsreiche Gespräche um die geplante Anschlussfinanzierung im Nachgang zum Crowdinvesting zu sichern.

Förderland.de: Habt Ihr schon erste Aufträge die sich ergeben haben?

Tim Kirchner: Bereits im Vorfeld der Kampagne konnten wir Vorbestellungen im Wert von über 360.000 € generieren. Seit dem Start der Kampagne und der damit verbundenen medialen Aufmerksamkeit für unsere Produkte konnten wir hier nochmal ordentlich nachlegen. Spannend dabei ist: Das Problem, das unsere Produkte lösen, ist global. Unsere Vorbestellungen kommen daher aus allen Teilen der Welt, zur Zeit aus mehr als 60 Ländern.

Gleichzeitig erhalten wir auch viele B2B-Anfragen, u. a. von großen deutschen Medienhäusern, Immobilienmaklern oder Herstellern von 360°-Kameras.

Förderland.de: Herzlichen Dank für das Interview.

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