<< Themensammlung Gründung

20.09.12

Carsharing

Autonetzer fährt sechsstellige Finanzierung ein

Carsharing boomt, wie jüngst das Start-up Autonetzer zeigt. Eine Investorengruppe aus Stuttgart beteiligt sich mit einem sechsstelligen Betrag und teilt damit die Vision des Carsharing-Anbieters, die vielen ungenutzten Autos in Privatbesitz besser auszulasten.

Erst kürzlich hat förderland über den wachsenden Carsharingmarkt berichtet. Zahlreiche Anbieter und Carsharing-Modelle tummeln sich mittlerweile in der Branche und profitieren von der steigenden Bereitschaft der Nutzer, ein Auto zu teilen oder zu mieten. Autonetzer setzt auf Privates Carsharing und bringt seit 2010 private Fahrzeuge und Mieter auf seiner Carsharing-Plattform erfolgreich zusammen.

Dr. Lothar Bopp, einer der Investoren bei Autonetzer ist von der Zukunftsfähigkeit des Konzepts überzeugt: "Der Wandel im Mobilitätsverhalten ist unübersehbar, Zugang zu Mobilität wird wichtiger als der reine Besitz eines Fahrzeugs. Neben dem großen Potenzial der Idee hat uns aber auch das Autonetzer-Team überzeugt, das mit großer Leidenschaft an dieser Vision arbeitet."

„Wir wollen, dass im Jahre 2020 Kinder wieder auf Parkplätzen spielen können"

Momentan bieten bereits über 2000 Fahrzeugbesitzer ihr Auto zum Carsharing an. Über 10.000 Mitglieder nutzen den Vermittlungsservice von autonetzer.der deutschlandweit. Mit der Investorengruppe aus dem Netzwerk der Business Angels Region Stuttgart im Rücken will das Team von Autonetzer am Bekanntheitsgrad der Plattform arbeiten. Weitere Webentwickler und Marketing-Experten sollen das Team verstärken um Autonetzer in den nächsten Jahren zur größten bundesweiten Carsharing-Plattform mit mehreren hunderttausend Kunden zu befördern.

Man hat großes vor: "Wir wollen, dass im Jahre 2020 Kinder wieder auf Parkplätzen spielen können", sagt Sebastian Ballweg, Mitgründer von Autonetzer, "Straßen und Parkplätze können dann wieder für Menschen freigegeben werden. Trotzdem wird jeder Zugang zu einem bezahlbaren Auto vor seiner Haustür haben."

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer