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03.02.12Leser-Kommentar

E-Commerce-Trend

Apotheken-Beratung und Verkauf in einem mit medicinera

Beratung und Infos gibt's in Internet-Foren - verkauft wird aber im Online-Shop. Warum nicht beides vereinen, glaubwürdige Beratung und resultierende Verkäufe? Der schwedische Online-Apothekendienst medicinera hat's probiert.

medicineramedicinera

Inhalte im E-Commerce-Bereich setzen sich gefühlt aus gut 80 Prozent Produktinformationen und 20 Prozent SEO-Müll zusammen. Das bringt den Shop bei Google nach oben - versaut dem Otto-Normal-Surfer aber im selben Atemzuge seine Suchergebnisse. So scheint es in Stein gemeißelt zu sein, doch gerade, wenn ein Gründer mit solchen fragwürdigen Axiomen konfrontiert wird, sollte er sich fragen, ob so eine Best Practice-Lösung wirklich der Weisheit letzter Schluss ist, ob man das nicht irgendwie anders anpacken könnte.

Und genau das haben die schwedischen Gründer von medicinera getan. Die Grundidee: Wir wollen freie Medikamente verkaufen. Die Standardlösung wäre es gewesen, einen Onlineshop aufzuziehen, Linkbuilding und Google Ads hochzufahren, Affiliate-Programme zu starten und die Onsite-Optimierung voranzutreiben. Doch erstens entspricht so eine Lösung nicht dem Ehrgefühl eines innovativen E-Commerce-Gründers und zweitens kostet sie ordentlich Geld. Darum hat medicinera einen anderen Weg gewählt, der obendrein auch noch den Vorteil hat, extrem nützlich zu sein. So steht bei dem Service die Beratung an erster Stelle und die resultierenden Verkäufe erscheinen eher als die logische Konsequenz aus der Beratung. Für diese Zwecke hat medicinera ein umfangreiches Informationsangebot im Netz, das alle Übel, die mit frei verfügbaren Medikamenten zu behandeln sind abdeckt. Ist der Besucher mit den Informationen überfordert, kann er auch einen virtuellen Assistenten namens Fanny bemühen und ihr seine Frage stellen. Die Antworten und alle Informationen auf der Seite sind von schwedischen Apothekern zertifiziert und somit in gewissem Rahmen verbindlich. Stellt man nun etwa die Frage: „Was hilft gegen Kopfweh?“, bekommt man eine Liste von Medikamenten angezeigt, die in einem solchen Falle weiterhelfen. Besser als jeder SEO-Knecht es fertigbringt, entstehen hier natürliche Backlinks und vor allem Social Media-Empfehlungen, die in einem solchen Falle eine prima Alternative zu regulärem Suchmaschinen-Marketing darstellen.

Zwar gibt es auch hierzulande eine Vielzahl an Informations-Portalen, doch sind die Informationen, die man dort findet oft weder verbindlich noch inhaltlich wertvoll. Zumeist erfolgt die Erstberatung im Netz über Foren, in denen aber oftmals subjektive Meinungen und Halbwissen vorherrschen. Ein findiger Gründer kann den medicinera-Ansatz aber auch auf andere Gebiete anwenden, die verbindliche Beratung benötigen: KFZ, Sport, Orthopädie, Fitness – sicher fallen Ihnen noch mehr Branchen ein – machen Sie etwas daraus!

Kommentare

  • Paul Buchhorn

    04.02.12 (12:54:18)

    So sieht gutes SEO aus. Dem User guten Content bieten und die Sache l?uft "fast" von allein. Nur noch ein paar gute Links drauf und das Ranking d?rfte kommen.

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