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13.05.08Kommentieren

Pendlerpauschale und Co.

Anwaltskosten sparen, Steuervorteile nutzen

Viele Gesetzesänderungen rund um die Steuererklärung werden schon kurz nach ihrem Inkrafttreten wieder in Frage gestellt. Ein Beispiel dafür ist die Pendlerpauschale, die seit 2007 nur noch ab dem 21. Kilometer gezahlt werden soll. Die Frage, ob diese Änderung rechtens ist oder ob sie nicht mit dem Gesetz vereinbar ist, beschäftigt momentan das Bundesverfassungsgericht und viele Steuerzahler.

Viele Gründer wollen solche ungeklärten Gesetze nicht einfach so hinnehmen, scheuen aber eine eigene Klage aufgrund der hohen Kosten. Dabei gibt es eine günstige Möglichkeit, um hier Einspruch einzulegen: Sie können sich einfach an bereits laufende Klagen anschließen und im besten Fall von der Entscheidung profitieren.

Dazu muss die Klage bereits den Bundesfinanzhof oder das Bundesverfassungsgericht erreicht haben. Eine weitere Bedingung ist, dass der Steuerbescheid zunächst offen gehalten wird. Dazu sollte man beim Finanzamt das "Ruhen seines Verfahrens" beantragen. Durch einen Einspruch unter Berufung auf das Aktenzeichen des offenen Verfahrens kann der Steuerzahler genauso sein Geld zurückfordern wie der eigentliche Kläger, wenn der Prozess für ihn positiv ausgeht.

Übrigens: Bei besonders umstrittenen Verfahren wie dem zur Pendlerpauschale hält das Finanzamt selbst die Entscheidung im Steuerbescheid offen.

© 2008 förderland

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