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12.06.09Kommentieren

Start-ups international

Andere Länder - andere Start-ups

Heute im internationalen Start-up-Spiegel: Esten wissen es am besten, Japaner mit einer schnellen Nummer, Finnen laden ihre Handys heimlich und Amerikaner mit einem Abstammungsportal.

DailyPerfect.com - Dieses Start-up aus Estland beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema Nachrichten, und zwar in personalisierter Form. Dailyperfect bittet den User, sobald er auf der Startseite angekommen ist, seinen Namen einzugeben. Heimlich registriert die Seite, von wo aus man auf das Interenet zugreift, liest amazon Wunschlisten, verfasste Artikel, Impressa, Linklisten, Mitgliedschaften, Online-PDFs und alles sonst, was das Netz hergibt, aus. Daraufhin wird dem User seine personalisierte Newsseite zusammengestellt. Mittels Bewertungsbuttons für Nachrichtensparten kann man Fehlinformationen über seine Person korrigieren und so zu einer Newssammlung kommen, die Nachrichten aus aller Welt zu den personalisierten Themen zusammenstellt.
Potential: Leider funktioniert dieser Service hauptsächlich mit englischen Vokabeln, so dass deutsche Schlagworte unberücksichtigt bleiben. Doch das Potential dieser Seite ist groß, denn der Nachteil am Web ist, dass es zwar ein riesiges Angebot an Dingen gibt, die einen interessieren könnten, aber man oft niemals davon erfahren wird. Und wie verdienen die Esten damit Geld? Ganz einfach - da man nun die Leidenschaften des Users kennt, wird einfach eine personalisierte, unaufdringliche Werbung mit sehr hoher Qualifikation geschalten.

nttmc.co.jp - Dem Fernsehen mehr Interaktion zu verpassen - das ist das Tagesgeschäft dieses japanischen Start-ups. Neben vielen anderen Anwendungen aus diesem Bereich hat das Unternehmen eine kleine, aber nützliche Applikation für web-fähige Handys entwickelt. Sieht man im (japanischen) Fernsehen einen Werbespot und möchte nun das Produkt kaufen, müsste man normalerweise eine längere Web-Adresse eingeben, um auf der Bestellseite des Produkts zu landen. Mit der nttmc-Lösung tippt man einfach nur eine kurze Gratisnummer ins Mobil-Telefon ein und bekommt eine SMS mit dem Link zugeschickt.
Potential: Die Japaner sind uns Deutschen schon weit voraus, was das Shoppen per Inernethandy angeht. Aber auch in unseren Breiten stehen die Uhren schon auf 5 vor Mobile. Die nttmc-Lösung zeigt, wie man denken muss, wenn man ins mobile Business einsteigen will - noch einfacher! Zwar gibt es schon grafische Codes, die man mit dem Handy abfotografieren kann und die dann per Zauberhand in eine Web-Adresse uminterpretiert werden, doch eine simple Telefonnummer ist schneller eingegeben und kann auch an jedem Bildschirm einwandfrei erkannt werden.

Powerkiss.com - Heute wollen wir außerdem ein Offline-Start-up vorstellen. Powerkiss kommen aus Handy-Country Finnland und haben ein nützliches kleines Gadget für den mobilen Menschen erdacht. Powerkiss bietet ein System zum Aufladen von elektrischen Geräten an, welches man einfach in Möbelstücke integrieren kann. Ganz schnurlos werden die Ladungen per Elektromagnetfeld induziert und von einem Ladestick, den man an das Endgerät (z. B. Handy) ansteckt, empfangen. Die Ladeplattform kann hierbei unsichtbar in Polstermöbeln, unter Tischen und Regalen oder in einem Kuscheltier versteckt werden.
Potential: Powerkiss hat eine nette Idee gehabt, die bei stilbewussten, fortschrittlichen Menschen sicherlich auf viel Gegenliebe stoßen wird. Mit ihrer Entwicklung liegen die Finnen groß im Trend, wenn man sich beispielsweise die Ladestation des neuen Palm Pre anschaut, die auch per Magnetfeld-Induktion betrieben wird.

myheritage.com - dieses amerikanische Start-up tritt mittlerweile auch in Deutschland und in ganzen Welt auf. Mit Hilfe dieser Website kann der User seinen Stammbaum eingeben und stößt mit etwas Hilfe auch auf andere Einträge, die aufzeigen, mit wem er denn nun verwandt ist in der Welt. So wartet auf den Benutzer bestimmt noch die ein oder andere Überraschung.
Potential: Das dieses Start-up gut ankommt, ist keine Frage - vor allem in Einwanderungs-Ländern wie den USA oder Australien ist dieses Start-up der Hit. Auf der Suche nach ihren Wurzeln begeben sich Hunderttausende in die myheritage-Mitgliedschaft. Nur wie hält man die User auf der Seite? Einmal in Erfahrung gebracht, wie es um den Stammbaum aussieht, was motiviert den User zur Wiederkehr? Auch hier hat myHeritage eine Antwort parat: Familien können hier kleine Seiten zum Managen von Familien-Events, Fotoalben und zur Kontaktpflege betreiben. Ein rundes Ding von einem professionellen Team. A propos Team: Als kleines Gadget hat das Unternehmen die Fotos der Gründer von heute und auch als Kinder eingestellt. Sympathisch!

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