<< Themensammlung Gründung

Aktuelle News für Gründer Selbstständige und Unternehmer

10.07.09Leser-Kommentar

Start-ups international

Andere Länder - Andere Start-ups

Groß ist die Welt der Start-ups - um so besser, wenn man die interessantesten herausgepickt bekommt. Diese Woche im Fokus: Ein englisches Start-up mit einer revolutionären Video-Applikation und zwei amerikanische Start-ups - eines bringt Farbe ins Heim, ein anderes unterstützt faule Studenten.

stick-art.com - Dieses US-Start-up möchte dem schnöden Alpinaweiß Ihrer vier Wände an den Kragen. Und zwar mit geballter Dekokraft, denn stickart hat großflächige Aufkleber entwickelt, die man auf Tapeten applizieren kann - und sie auch wieder mühelos abkriegt. Dafür hat sich das junge Unternehmen allerhand Stilvorlagen jeglicher Couleur erstellen lassen, die man alle auf der Website erstehen kann. Von Tieren bis Wölkchen, von Barock bis Urban - hier findet man es.
Potential: Ideal für Ikeakunden & Co kommt dieses Start-up daher: In frischen Farben und mit trendigen Motiven (Ja, Michael Jackson-Stickits gibt's auch schon) hat das Unternehmen eine schöne Alternative zur weißen Wand entwickelt. Die Dekovorschläge, die man auf der Website sieht, sind mühevoll und hochwertig erstellt und bieten einen zusätzlichen Kaufanreiz. Die Preise sind noch zivil und bewegen sich zwischen 30 und 60 Dollar. Die Tatsache, dass man die Aufkleber mit Leichtigkeit wieder abbekommt, dürfte so manchen Kritiker verstummen lassen. Hoffentlich auch bald hierzulande!

quick.tv - Diese Software ist neu, gut, nein, geradezu revolutionär gut und weist mit ausgestrecktem Zeigefinger Richtung Online-Zukunft. Doch was kann die Software? Also: Internet-User lieben Videos - die werden auch milliardenfach angeklickt, doch die Plattformen verdienen kaum Geld damit. Quick.tv hat daran gearbeitet, dieses Manko zu beheben. Mit einer einfachen Anwendung, soll es möglich sein, interaktive Elemente in videos einzuzufügen, die beispielsweise dazu dienen können, in einem Video gezeigte Kleidung zu verkaufen. Man muss nur draufklicken und kann losbestellen. Sicherlich ist so etwas auch in Flash zu realisieren, doch diese Software funktioniert viel anwenderfreundlicher per Drag&Drop und nicht mit komplexen Code.
Potential: Microsoft präsentierte quick.tv diese Woche als "Start-up of the Day". Nicht ohne Grund, denn dieses Projekt tritt professionell auf, sowohl geschäftlich als auch optisch. Neben einem Testzugang gibt es die regulären Accounts, die mit 120 Dollar/Monat anfangen und be 575 Dollar im Monat aufhören. Interaktiven Videos wird man im Internet in Zukunft sehr viel häufiger begegnen und sie bieten der Werbewirtschaft einen neuen Kanal, den ein guter Werber auch einfalllsreich nutzen kann.

Qipit.com - Für alle Studenten, die zu faul zum mitschreiben sind, für Protokollanten und Schüler - für sie alle wird das Leben ein klein wenig entspannter, wenn sie denn quipit nutzen - egal ob mit Mobiltelefon oder Digicam. So ist es nur noch nötig ein Foto einer Tafel, eines Whiteboards oder einer Abschrift zu fotografieren. Jetzt schnell als MMS oder per E-Mail an Quipit schicken und flugs wird ein druckfertiges PDF-Dokument daraus, welches man auf seinem Account einsehen und verwalten kann.
Potential: Es verwundert doch immer sehr, wie Start-ups, die eine pfiffige Idee haben, sie hervorragend umsetzen und auch an der Gestaltung der Website nicht sparen überhaupt kein Konzept zur Refinanzierung ihrer Ideen haben. So auch bei quipit. Das Tool und der Service sind gratis und nicht das kleinste Werbebanner oder die winzigste Google-Anzeige sind in Sicht.

Kommentare

  • Ichmich

    10.07.09 (08:54:47)

    Weder die im Artikel verlinkte URL www.stickart.com, noch die www.quipit.com stimmen - die korrekten stehen unter dem Artikel bei "Links zum Artikel"... etwas mehr Sorgfalt bitte...

Diesen Beitrag kommentieren:

Die Kommentare können nur zwischen 9 und 16 Uhr
freigeschaltet werden. Wir bitten um Verständnis.

Um Spam zu vermeiden, schreiben Sie bitte die Buchstaben aus diesem Bild in das nebenstehende Formularfeld:

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer