<< Themensammlung Franchising

Der richtigen Franchise-Partner

Vorsicht: Viele Franchise-Geber liefern nicht mehr als die unbedingt notwendige Ware und dazu nur ein dünnes Werbepaket! Informieren Sie sich bei Franchise-Verbänden, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Banken sowie Wirtschaftsverbänden über das Franchise-Unternehmen Ihrer Wahl.  Nehmen Sie auch mit anderen Franchise-Nehmern des Franchise-Gebers Kontakt auf und hören Sie sich um.

Fünf Franchise-Stolpersteine

1. Neuheit
Vorsicht bei Franchise-Systemen, die erst seit kurzem auf dem Markt sind! Das Konzept kann noch nicht erprobt sein. Die Gefahr zu scheitern ist groß. Sie haben also die Nachteile einer Neugründung verbunden mit den eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten eines Franchise-Nehmers! ´

2. Keine Pilotprojekte
Kaufen Sie nie die Katze im Sack. Ein Franchise-Modell ist nicht weniger gefährlich als jede andere Unternehmensbeteiligung oder –übernahme. 
Vorsicht, wenn der Franchise-Geber sich weigert, mindestens zwei Pilotprojekte zu benennen und die wirtschaftlichen Eckdaten aufzudecken. Sie sollten ohne Einblick in die Zahlenwelt keine Unterschrift leisten! 

3. Keine Referenzen
Finger weg, wenn der Franchise-Geber nicht bereit ist, Referenzen zu benennen. Mehrere Franchise-Nehmer Ihrer Wahl sollten Sie nach deren Erfahrungen befragen:

  • nach der betriebswirtschaftliche Seite des Franchise-Systems
  • etwaigen Schwierigkeiten im Alltag
  • und vor allem nach der Partnerschaft mit dem Franchise-Geber. 

4. Kein Franchise-Handbuch
Hände weg, wenn es kein Franchise-Handbuch gibt!  
Ein paar Checklisten genügen, um eine Geschäftsidee komplett zu dokumentieren. Seriöse Franchise-Geber haben das.

5. Zeitdruck
Lassen Sie sich Zeit! Lassen Sie sich nie unter Druck setzen! Schließen Sie nie einen Vertrag ab, ohne das Vertragswerk und die kaufmännischen Unterlagen sorgfältig geprüft zu haben (mit fachkundigem Rechtsanwalt).

Das könnte Sie auch interessieren

Förderland-Newsletter

Wissen für Gründer und Unternehmer