Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon Marktschreyer am 02.07.2009, 10:48

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Was bringt bloggen für Freiberufler und Kleinunternehmer? Ich habe mir mal die Mühe gemacht, einige Artikel aus dem Web zusammenzustellen, die eine Antwort auf diese Frage geben. Wer sich also fragt, ob er einen Weblog betreiben soll, kann sich hier informieren:

Erfolgskontrolle: Was bringt bloggen wirklich? (Bernd Röthlingshöfer)
Was bringt bloggen? (Innovativ-in.de)
Bloggen als FreiberuflerIn (Kulturmarketingblog)
Analyse: Was bringt mir ein Weblog? (marktschreyer)
Zeit mit dem Bloggen aufzuhören? (PR-Doktor)
11 Gründe, warum... [Sie] bloggen sollten (Selbständig im Netz)

Gute Lektüre wünscht
Marcel Schreyer
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon stahli am 14.07.2009, 11:32

Also ich kann bestätigen, dass Bloggen Kundenaufträge bringen kann. Denn man verbessert so sein Ranking in Suchmaschinen und so mancher Kunde stösst dadurch auf mein Gewerbe. Allerdings war von vielen Angeboten nur ein Auftrag generiert worden.

Es kommt halt auf euer Gewerbe an. Für meinen Bereich im Marketing ist ein Blog ideal. Für Handwerk etc sicherlich nicht.

Lisa
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon Marktschreyer am 15.07.2009, 08:28

Hallo Lisa,

freut mich dass du auch erfolgreich gebloggt hast.

Aber warum soll ein Blog fürs Handwerk ungeeignet sein? Anleitungen zum Do-it-Yourself, Einrichtungsideen, Pflegetipps, Fotos von fertiggestellten Projekten, Ratgeber für Häuslebauer, etc. etc... mit solchen Inhalten könnte ein Handwerker seine Zielgruppe sehr gut ansprechen und binden. Finde ich.

Gruß
Marcel
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon bknecht am 15.07.2009, 10:38

Marktschreyer hat geschrieben:Aber warum soll ein Blog fürs Handwerk ungeeignet sein? Anleitungen zum Do-it-Yourself, Einrichtungsideen, Pflegetipps, Fotos von fertiggestellten Projekten, Ratgeber für Häuslebauer


Generell sind das natürlich tolle Themen für einen Blog. Ich stelle nur die Frage, ob es aus Marketingsicht tatsächlich Sinn macht, da viele Handwerker regional tätig sind. Viele Leser kann man sicher generieren, aber Kunden?
Aufwand zu Ertrag?
bknecht
 
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon Marktschreyer am 15.07.2009, 11:30

Hallo Benjamin,

natürlich muss man immer im Einzelfall entscheiden bzw. ein detailliertes Konzept ausarbeiten. Die Frage ist ja auch, ob ein Handwerker überhaupt einen Blog selbst schreiben/pflegen kann.

Aber grundsätzlich ist die Branche dafür nicht ungeeignet und man kann einen Blog auch regional ausrichten und vermarkten.

Grüße
Marcel
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon MadeMyself am 27.07.2009, 21:53

Hallo,

interessantes Thema! Meine Internetplattform ist bald fertig, ich will nicht regional - sondern deutschlandweit werben und Menschen auf meine Seite bringen!

Bloggen ist sowas wie ein Tagebuch schreiben, so ähnlich. Was kann ich aber über mein Unternehmen bloggen und Menschen auf meine Seite locken und sich dafür interessieren?

Danke & Grüsse aus den Nachbarschaft aus Göppingen :)

LG MadeMyself
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon ralfguru am 08.08.2009, 11:32

Hallo,
blogt man in einem grossen Blog, so kann es durchaus sein, das viele Gelegenheitsblogger das Thema nachbloggen. Dieser Effekt bringt nette Links und man wird dadurch besser bei Google gefunden.
Man muss aber auch Zeit zum Bloggen einplanen. Themensuche, schreiben, veröffentlichen, Bildersuche usw. ist nichts für mal eben
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon MadeMyself am 08.08.2009, 17:04

Hallo, aber was blogge ich als Unternehmer? Meine Probleme? Meine Ware / Dienstleistung? Hab echt null Ahnung davon...
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon Jochen Bercker am 12.08.2009, 11:13

MadeMyself hat geschrieben:Hallo, aber was blogge ich als Unternehmer? Meine Probleme? Meine Ware / Dienstleistung? Hab echt null Ahnung davon...


Nein, natürlich genau das Gegenteil. :-) Der entscheidende Faktor heißt auch hier mal wieder Kundennutzen. Das Blog wird nur Leser finden, wenn die regelmäßig gebloggten Informationen für den Leser von Vorteil sind. Also: Bitte betrachte jedes Posting aus Kundensicht. "Was hat mein (potentieller) Kunde davon, dieses Posting zu lesen?"

"Meine Probleme, meine Ware, mein Dienstleistung" interessieren den Leser/ Kunden nicht so sehr wie seine eigenen. Also ist es viel erfolgversprechender über die Probleme des Kunden zu bloggen und natürlich eine Lösung vorzustellen. Das können Do-it-yourself Anleitungen sein oder konkrete Tipps und Tricks. Es geht immer darum, den Leser in Deinem Fachgebiet weiter auszubilden, damit er einen Sinn darin sieht, Deinen Blog zu lesen.

Viel Erfolg!

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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon Phililp Koch am 03.09.2009, 18:24

Hallo zusammen!

Im Rahmen meines Studiums habe ich mich ausführlich mit der Thematik Corporate Blogs befasst und im Rahmen einer Seminararbeit abgehandelt. Hier kann ich Literatur von Ansgar Zerfaß oder Claus Ekk empfehlen.

Wie einige meiner Vorredner schon bemerkt haben, ist ein Blog kein Selbstläufer und seine vielseitige Einsatzmöglichkeit (Knowledge Blogs, Service Blogs, Campaigning Blogs, Mitarbeiterblog, Produktblog, Krisen Blogs usw.) machen es schwierig den Nutzen in einem Eurowert auszudrücken.

Ein Mitarbeiterblog führt zur Sympathiesteigerung, Sympathiesteierung kann zur Kundenbindung beitragen, aber auch zur Markenreichweite und Markenwert. Marktforschungs, Zeit und Kostenaufwand stehen in keinem Verhältnis. Kleinunternehmer sollten sich bei Bloggs weniger um Charts kümmern, als vielmehr um das was Ihr großes Plus ist. Ihre Nähe zum Kunden!

Relativ bekannte Beispiele mit messbarem Erfolg sind der About Eve Blog von Automotiv Delphi und Saftkelterei Walther bei Dresden.

Delphi hat einen Studenten damit beauftragt einen Corporate Blog zustarten. Kernobjekt war "Eve" ein umgebauter Smart, der im Querschnitt bzw. hinter Glasflächen die einzelnen technischen Zulieferteile des Konzerns präsentierte.
Das Entwicklerteam filmte während der Umbauarbeiten munter drauf los und erklärte mit verwackelten Bildern aus erster Hand die einzelnen Entwicklungen.
Die Videos waren sehr beliebt, weil sie eben keine produzierten Hochglanzprodukte darstellten sondern mit viel Herzblut die waren Fakten ungeschnitten präsentierten. Authentizität und Sympathie sind die Schlagwörter.
Delphi bezifferte die Bloogkosten im ersten Jahr auf 5.000 Euro. Die gewonnenen B2B Kontakte haben ein Vielfaches des Geldes wieder eingespielt.

Die Saftkelterei Walther ist ein kleines Familienunternehmen in der Nähe von Dresden.
In Ihrem Blog berichteten sie intensiv über voller Herzblut über Ihre Obstbäume, Säfte und Mitarbeiter. Sie nahmen das Kundenfeedback sehr ernst und versuchten diese so gut es ging umzusetzen. Wenn eine Idee nicht praktikabel war, dann teilte man es begründend mit. Ein ehrliches Nein schafft mehr Sympathien. Lieber weniger versprechen und mehr halten war einer Ihrer Leitsätze.

Vor Blogaktivitäten lag ihre relevanter Markt im unmittelbaren Umkreis der Kelterei. 30km Radius. 70% der Waren wurden regional abgesetzt. Nach einem Jahr intensiven Bloggens, hatte die Kelterei eine selfmade community und treue Kunden, die gerne ein paar Cent mehr pro Liter zahlen, wenn sie wissen woher ihr Saft stammt.
Die Reichweite hat sich deutlich erhöht und die Kelterei setzt nun 70% überregional ab und konnte eine Umsatzsteigerung im zweistelligen Bereich verbuchen. Täglich landen ca. 2000 Besucher auf der Seite. Die Aufnahme in die Top 100 der blogs brachte ihnen zu dem einen Landesweiten Bericht im ZDF ein. Unbezahlbar für ein Unternehmen solcher Größe.

Allerdings durchlebt die Kelterei auch eine Schreckenszeit im Web. Durch mangelnde Kenntnisse zum Thema Markenschutz wurden sie Opfer des IOC. Die Kelterei immitierten zu den Olympischen Winterspielen 2006 die 5 Ringe in dem sie sie aus Obst nachbildeten. Leider sind die Ringe eine eingetragene TM und so dauerte es nicht Lange bis sich eine Kanzlei bei ihnen meldete. 100.000 + Stilllegung des Blogs waren der Streitwert. Erst durch eine umfassende Sympathiebewegung in der Bloggospähre gab das IOC nach. Dennoch hat das Ganze viel Geld gekostet und nach eigenen Angaben tiefe psychologische Spuren hinterlassen. Der Blogg ruhte mehrere Wochen.

Beim Bloggen geht es weniger um Google Analytics, als vielmehr um einen Versuch Leute zu begeistern. Stimmt das Pakett aus Personen, Inhalt und Zielgruppe wird der Erfolg Einzug halten.

LG der Phil
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon MadeMyself am 15.10.2009, 20:40

Hallo,

ich habe demnächst mein Erotik-Auktionshaus. Was könnte da gebloggt werden? Tips, wie man sich am besten seine Auktion beschreibt?

Gruss MadeMyself 8)
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon Tom Schmitz am 30.10.2009, 15:38

Tag auch!
Ich bin auch im Zuge meines Studiums näher in die Thematiok der Blogs gekommen. Was ihr aber garnicht richtig erwähnt habt, ist die Tatsache, dass man ungeheuer viel Zeit in die Blogs stecken muss. Nicht nur um sich von den anderen abzuheben, recherchieren und solche Dinge sind auch sehr zeitaufwendig.
Trotz dessen finde ich es eine super Möglichkeit, sich nicht nur bekannt zu machen, sondern auch all die anderen Nebeneffekte eines Blogs zu nutzen!

Ahoi,

Tom :shock:
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon garbs am 30.10.2009, 20:42

MadeMyself hat geschrieben:Hallo, ich habe demnächst mein Erotik-Auktionshaus. Was könnte da gebloggt werden? Tips, wie man sich am besten seine Auktion beschreibt? Gruss MadeMyself 8)


Servus,

ein Corporate-Blog gehört meiner Meinung nach zur Online*Marketing*Strategie dazu. Auch bei deinem Projekt.

Was erwartest du dir denn von deinem Blog?
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon Barbara Ochs am 26.02.2010, 16:29

Ein Blog wird nicht von Anfang an hunderte von Lesern haben, aber das sollte auch erst nachrangiges Ziel sein. Wichtiger ist der Nutzen für den einzelnen Lesen, das Vermitteln der Kompetenz des Blogschreibers und - nicht zu unterschätzen - die verbesserte Auffindbarkeit des Unternehmens durch Suchmaschinen.

Keinesfalls sollte ein Blog eines Unternehmers als "Tagebuch" geführt werden, wenn er Kunden gewinnen möchte. Besser: Tipps, aktuelle News, wissenswerte Links, auch mal aktuelle Kampagnen o.ä.

Unbedingt sollte man sich im Vorfeld die Zielgruppe vor Augen führen: Wen möchte ich ansprechen, was möchte derjenige lesen, was nicht?

Und: ein Blog kostet Zeit. Der schwierigste Part ist jedoch die Themenfindung. Die hält sich allerdings in Grenzen, wenn man im Alltag immer die Augen offen hält und sich mögliche Themen an zentraler Stelle notiert. Wenn es dann ans Schreiben für den Blog geht, hat man bereits ein paar mögliche Themen zur Hand und sitzt nicht vor dem weißen Blatt.

Wie man einen Blog bekannt macht, ist wieder ein anderes Thema.

Das Fazit muss jedoch lauten - aus meiner Sicht: Ein Blog lohnt sich auch für den Kleinunternehmer, wenn er gute Themen hat und die Kompetenz des Blogschreibers auf seinem Fachgebiet belegt.
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon Forero am 20.05.2010, 10:05

Hi,

ich habe die Beiträge hier gelesen und finde, dass sie echt interessant sind. Das Bloggen bringt auf jeden Fall viele postitive Effekte mit sich. Nur eines muss einem klar sein: Wenn man bloggen will, um dadurch für ein Unternehmen Marketing zu betreiben, wird das auch viel Arbeit bedeuten.

Dies sollte man nicht unterschätzen. Es geht nicht nur darum, Beiträge zu verfassen und zu veröffentlichen, man muss auch für eine ordentliche Besucheranzahl sorgen. Das lässt sich sehr schwer erreichen, wenn man es nur nebenbei macht.

Grüße!
Forero
 
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Re: Was bringt bloggen für Kleinunternehmer?

Beitragvon diane.westermann am 26.05.2010, 13:23

Bloggen kann auch Transparenz für den Kunden verschaffen und ein Unternehmen oder Team von innen Vorstellen, in besten Fall entsteht sogar realer Kontakt mit den Kunden.
diane.westermann
 
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