Hallo,
richtig ist meines Erachtens dass Soziale Netzwerke immer wichtiger werden. Zweifelsohne ist Facebook aktuell die unangefochte "Nummer 1" unter den sozialen Netzwerken.
Doch einerseits bezweifle ich, dass Facebook auf Dauer eine gute und seriöse Sache ist, vor allem wenn es seine Monopolstellung weiter ausbauen kann. Mark Zuckerberg, der Begründer der Plattform, soll die Idee zu Facebook gestohlen haben:
http://infopirat.com/node/120308. In Interviews mit ihm ist sehr häufig das Wort "Macht" zu hören bzw. zu lesen. Der Spiegel schrieb über ihn auch als Sozio-Paten:
http://infopirat.com/node/126543. Mark Zuckerberg selbst behauptet, Datenschutz sei nicht mehr zeitgemäß:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,15 ... 83,00.html. Was teils mit Leuten und ihren Daten schon geMACHT wurde, ist in Suchmaschinen wie
http://www.google.de zu erfahren.
Search Engine Optimazion (SEO) wird von Social Media Optimazion (SMO) abgelöst. Menschen vertrauen mehr den Empfehlungen von Menschen die mit ihnen scheinbar auf gleicher Ebene sind, sprich anderen Kunden.
Bei Unternehmen, HändlerInnen, VerkäuferInnen wird wohl eher angenommen oder befürchtet - und dies nicht ganz zu Unrecht - dass einem schlechte Ware oder Dienstleistungen verkauft werden und dass man um sein teils sauer verdientes Geld abgezockt werden soll. Zwischen Kunden und Unternehmen besteht ein teils wachsender Graben an gemeinsamen Interessen. Kunden fühlen sich scheinbar in ihren Interessen eher von anderen Kunden verstanden und ernst genommen denn von Unternehmen.
Dies ist einer der multifaktoriellen Gründe weshalb soziale Netzwerke sprießen. Allerdings möchte ich nachdrücklich Menschen ersuchen nicht nur auf Facebook zu setzen, wenn überhaupt, sondern sich auf unterschiedlichen, teils auch spezialisierten sozialen Netzwerken, zu positionieren. Hier lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien soziale Netzwerke suchen und finden:
http://www.socialmediaplanner.de.
Die Frage ist, wen sucht man zu erreichen? EndverbraucherInnen als Kunden oder Unternehmen als Kunden bzw. Partnerfirmen? Bei Letzterem finde ich andere Webseiten nützlicher, z.B.:
http://www.xing.de,
http://www.linkedin.de. Interessant finde ich auch Netzwerke speziell für ExistenzgründerInnen wie
http://www.xanxi.de,
http://www.existenzgruender-netzwerk.de ... lieder.asp,
http://www.unternehmenswelt.de,
http://www.gruenderstadt.de,
http://www.existenzgruenderforum.de,
http://www.starternetzwerk.de,
http://www.existenzgruender.de/selbstae ... ndex.php...
Teils werde ich als verrückt erklärt, weil ich auf der Facebook-Welle nicht mitreiten will. Die Frage ist welchen möglichen Preis man für "Erfolg" zahlen will. Wer als Mensch für mich schon fragwürdig ist, auf dessen Plattform mich groß einzulassen, ist persönlich mein Ding nicht. Doch das hat jede/r für sich selbst zu entscheiden. Doch ich mag noch mal darauf hinweisen: es gibt Alternativen, und diese sollte man unbedingt auch, wenigstens zusätzlich, nutzen.
Unabhängig von sozialen Netzwerken gilt es auch zu sehen was zunehmend wichtiger wird: Nachhaltigkeit, Mehrwert / Wertschöpfung und sicherlich wird es in den nächsten Jahren diverse Start-Ups geben die aus der Bionik heraus erwachsen.
Ciao,
Romana