Ich spiele nachdem ich das Buch "Kopf schlägt Kapital" gelesen habe auch mit dem Gedanken mich im Internet selbständig zu machen.
Nur beschleicht mich das Gefühl einem Direktmarketing-Hype aufgesessen zu sein.
Gründen soll also "schlank" und "mit möglichst wenig Kapital" "durch Outsourcing" vonstatten gehen.
Nur:
Wer nicht selber zusätzlich zum Unternehmer gleich noch Webpageprogrammierer ist, sich perfekt mit Datenbanken, Zahlungssystemen, den juristischen Fallstricken, Marketing-Experte usw ist, der stellt fest, dass die Idee schön ist, die Ausführung aber schon mal eine nicht geringe Summe an Startkapital verschlingt.
Und das nachdem der potentielle Gründer sich durch den unergründlichen (Marketing-)Dschungel des Internet gesucht hat. "Wie soll meine Webpage aussehen, was brauch ich wirklich?" ist schon eine Frage, die der Internetgründer kaum beantwortet bekommt. Gehe ich in Foren, bekomme ich hunderte Amateure, deren Webseiten (lt unzähligen Kommentaren und Reaktionen) unreif, schlecht programmiert, nicht geeignet designed sind. Der Gründer kann das aber ja auch gar nicht einschätzen.
Wendet man sich an eine profilierte Firma zur Erstellung des Webauftritts, ist der Anspruch "wenig Kapital" für die Gründung zu brauchen schon zum Scheitern verurteilt...
Ich will für mein erstes Posting hier gsar nicht zu weit ausholen oder gar zu negativ klingen aber irgendwie beschleicht mich wie gesagt das Geführ, dass das Thema "schlanke Gründung" nur eine Direktmarketingaktion, die von den Träumen "reich in 3 Wochen mit nur 5 Stunden Arbeit" der unwissenden Gründer lebt.
Wenn mir, damit es doch noch konstruktiv wird, jemand eine Quelle nennen kann, die neben den Gründungsideen zusätzlich das Vorgehen der Gründer nennen kann, würde ich ich freuen.
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