Ich möchte mal meine Geschäftsidee vorstellen:.
Ein Bio-Chemiker und ein Autodidakt in Phytologie (letzterer bin ich) wollen das Rad nicht neu erfinden.
Wir sind auf eine fantastische Lösung im Bereich der Naturkosmetik gestoßen. Wir haben eine Basirezeptur entwickelt, die einen sehr hohen Kundennutzen bietet und aus der sich eine Naturkosmetik-Serie machen lässt.
Alle Ingredients sind von einem Institut getestet. Der Kosmetikhersteller hat die Basisrezeptur beim BVL angemeldet. Die Rezeptur ist beim DPA gesichert.
Die Basisrezeptur ist aus ausgesuchten Zutaten erstellt worden, als Gundmasse kommt reine Shea-Butter zum Einsatz, dazu hochwertige Öle, die sich mit einem ausgesuchten Kräuterextrakt prima ergänzen.
Das erste Produkt aus dieser Basisrezeptur ist eine Lippencreme, zum Schutz vor Lippenbläschen, zur pflege gereizter Haut. Die hat sich schon einmal gut bewährt.
Sie war vor einigen Jahren in einer ersten, kleinen Auflage(10.000 Stück Tuben) am Markt und wurde
auch von Apotheken bestellt. Kunden, die uns nicht erreichen konnten, haben uns Bargeld und Verrechnungsscheks zugeschickt. Der Umsatz stieg, die Kunden waren begeistert und die hohe, angenehme Wirkung auf Lippen und Haut sprach sich herum.
Die Creme ist so gut, dass sie eine Amtsapothekerin auf den Plan rief. Sie kam mit fünf Kripobeamten in unser Büro und verhängte eine Ordnungsverfügung die da lautete:
Sofortiger Vertriebsstopp, Gefahr in Verzug, die Naturkosmetik ist ein Medikament. Die Beamten packten unsere Unterlagen ein und sahen von einer Verhaftung ab. Sie sahen, dass keine verbotenen Stoffe benutzt wurden. Ich habe noch eine Tube geöffnet und vor den Beamten gegessen. Laut Lebensmitteluntersuchungsamt kann man diese Creme auch essen.
Mit eienm Anwalt gingen wir zum Oberverwaltungsgericht und bekamen Recht. Wir durften unsere Auslobung behalten und verzichteten auf eine Klage. Die Kosmetik durfte wieder verkauft werden. Die Behörden und wir kamen zu einem Vergleich, es wurde sich geeinigt.
Der Schaden war natürlich enorm. Anwalt und Vertriebsstopp waren sehr teuer, es konnte keine neue Auflge in Auftrag gegeben werden.
Kunden sind von dieser Kosmetik immer noch begeistert. Ich kann mir vorstellen, dass eine Großauflage gut einschlagen würde.
Wir haben jetzt noch einmal neu recherchiert, Proben verteilt, Rentablilität und Liquidität und Marketing mit der IHK erstellt und sind positiv bewertet worden.
Die ersten zwei Produkte sind so weit aufbereitet, dass ein Start in wenigen Wochen möglich ist.
Wir benötigen zum Durchstarten, natürlich wie die meisten hier im Forum, Kapital.
Eine nicht allzu große Summe von 50.000 €.
12.000 € benötigen wir für den ersten Wareneinsatz, der Rest wird für Werbung und die üblichen Betriebsmittel verwendet. Damit erzielen wir im ersten Jahr einen Jahresumsatz von 140.000 €.
Wir bieten eine prozentuale Beteiligung am Umsatz.
Unser Eigenkapital ist das, was wir bisher investiert haben.
Mit freundlichen Grüßen
Savial