Re: Aktienkauf privat oder auf Firmennamen?
von TobyDdorf am 01.09.2011, 14:23
Meine Antwort ist sicherlich nicht vollständig; sie soll Dir aber einen ersten Einblick verschaffen.
Es bringt Unterschiede mit sich.
Beim Privatkauf gehören die Aktien Dir; beim Kauf durch das Unternehmen dem Betrieb.
Unterstellt, dass kein weiteres Kapital in das Unternehmen fließt, findet beim Kauf der Aktien lediglich ein Aktivtausch statt. Die Liquidität wird nicht beeinflusst. Was sich natürlich im Laufe der Zeit - je nach Aktienkurs (beim Verkauf) und Dividende - in beide Richtungen ändern kann. Wird für den Aktienkauf weiteres Kapital bereitgestellt, dann erhöht sich durch die Bereitstellung der Mittel die Liquidität 2. Grades. Wobei diese dann wiederum durch Aktienkurs (beim Verkauf) und Dividende(n) beeinflusst wird. Ein Unternehmen hat darüber hinaus die Möglichkeit der Abschreibung. Dies spricht meiner Ansicht nach für einen gewerblichen Kauf.
Allerdings muss einem bewusst sein, dass, sollte die Rechtsform des Unternehmens eine Haftungsbeschränkung der Gesellschafter beinhalten, man sich bei einer Insolvenz wahrscheinlich schlechter stellt - denn als Privatperson würden einem die Aktien auch nach einer Unternehmensliquidierung gehören.
Bei Fragen fragen.
Gruß aus Düsseldorf
Tobi