Insovenz und Steuern

Insovenz und Steuern

Beitragvon Paul Schuldner am 02.04.2007, 15:37

Nichtrückzahlbare Zuschüsse - Bis zu 30.000-40.000 Euro vom Staat für Gründer.

Hallo,
mein Antrag auf Insovenz läuft ...

Jetzt bekomme ich vom Finanzamt die Aufforderung zur Abgabe der Steuererklärung und Umsatzsteuererklärung für 2005.

Frage 1: was geschieht, wenn ich die Erkärungen nicht abgebe? (ich werde wohl bei beiden nachzahlen müssen - wenig, aber immerhin Geld das ich nicht habe).

Frage 2: welche rechtlichen Möglichkeiten hat das Finanzamt? (außer Schätzung und Kontopfändung)

Frage 3: was kann passieren, ehe der Insolvenzantrag durch ist? (ist erst seit ca. 3 Wochen beim Anwalt)

Frage 4: kann man mit dem Finanzamt handeln?

Ich bitte um fundierte Antworten.
Vielen Dank
Paul Schuldner
 
Beiträge: 4
Registriert: 17.03.2007, 11:10

und tschüss ..

Beitragvon Paul Schuldner am 06.04.2007, 11:44

Hallo, ich hatte mir mehr versprochen von diesem Forum. Ich werde mich daher offiziell verabschieden mit einer Indianerweisheit:

Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt:

"Wenn Du entdeckst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab."

Doch im Leben versuchen wir oft andere Strategien, nach denen wir in dieser Situation handeln:

Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
Wir wechseln die Reiter.
Wir sagen: "So haben wir das Pferd doch immer geritten."
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, daß man es nicht noch schlagen könnte."
Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.
Wir erklären, daß unser Pferd "besser, schneller und billiger" tot ist.
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.
Wir richten einen unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

Ja, so ist das Leben und manchmal wäre es besser, wenn wir Dakota-Indianer wären!

Daher nochmals tschüss ...
Paul
Paul Schuldner
 
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Forderungen des Finanzamtes !

Beitragvon homo habilis am 10.04.2007, 12:17

Hallo Paul Schuldner,

eine Schuldnerberatung wäre in Ihrem Fall sinnvoll gewesen.

Die Forderungen Ihres Finanzamtes werden Sie durch die Insolvenz nicht los.

Zunächst würde ich an Ihrer Stelle die Steuererklärungen abgeben. Wenn die Bescheide eintreffen sollten Sie Ihrem dortigen Sachbearbeiter die Situation schildern.

Da die Beträge relativ niedrig sind, wird eine Ratenzahlung vermutlich machbare sein. Dazu müssen Sie dann bei Ihrem Finanzamt einen entsprechenden Antrag stellen.

Erkundigen Sie sich genau nach den entstehenden Kosten, wie beispielsweise Verzugszinsen etc.

Hoffentlich konnte ich ein wenig helfen.

Gruß
homo habilis
homo habilis
 
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Re: Insovenz und Steuern

Beitragvon John-Steed am 09.07.2008, 15:40

Hallo,
das verstehe ich nicht so ganz.

wenn man eh in einem Insolvenzverfahren steckt oder zahlungsunfähig ist,
dann werden doch diese Forderungen vom FA in die Masse mit aufgenommen, oder?

Was sollen die machen können?
Wo nichts zu holen ist, geht es nicht anders.

Oder?
John-Steed
 
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