Hallo,
ich bin auf der Suche nach Informationen, wie ich im Rahmen der Insolvenz (läuft gerade an) mit einem Gerichtsurteil umgehen soll.
Ich bin zur Zahlung von ca. 8000 € an die Auto-M. (M wie Mafia) verurteilt worden, da ich dummerweise meinen Mercedes zu früh zurück gegeben habe - ca. 6 Monate vor Ablauf der Leasingzeit (ich bin halt Pleite gegangen).
Zudem fallen wohl noch Gerichtskosten von ca. 1000 € an.
Frage 1: Bin ich durch die Insolvenzbeantragung schon geschützt vor den Forderungen der Auto-M.?
Frage 2: Wie werden die Gerichtskosten eingefordert? (Insolvenz heißt bei mir = ich bin Pleite! Woher soll ich das Geld denn noch nehmen?)
Frage 3: Kann ich vom Gericht in Beugehaft genommen werden? (meiner Meinung nach geht das nicht - wie soll ich denn sonst Geld verdienen um die Rechnung zu bezahlen?)
Frage 4: Kann man mit dem Gericht verhandeln - wenn ja wie?
Frage 5: Stimmt es, daß die Insolvenz nicht die Gerichtsschulden tilgt?
Frage 6: Wenn vor dem offiziell eingeleiteten Insolvenzverfahren einer der Gläubiger die EV verlangt - ändern sich die Ergebnisse aus Frage 2-5?
Ich hoffe auf eine grundlegende Beantwortung der Fragen, die mir am Herzen liegen und hoffe daß die Antworten mir meine Entscheidung erleichtern.
mfg Paul