Hallo,
eine Freundin hat vor zig Jahren die Firma der Mutter, die verstorben ist, übernommen. Hat viele Schulden beim Fianazamt bezahlt aber keinen Hang zur Buchhaltung. Will sagen: Sie hat die Ust. nicht regelmäßig gemeldet, wurde geschätzt, es wurde gedroht, sie hat nicht oder auch unregelmäßig bezahlt usw. usw. Jetzt hat sie Schulden in 6-stelliger Höhe und es wurde ein Gewerbeverbot per 10/06 ausgesprochen.
Das Unternehmen läuft aber nicht schlecht und sie würde es an ihren Vater verkaufen wollen.
Nächstes Problem: Die Rechnungen, die sie nach 10/06 geschrieben hat, wurden, trotz Briefkopf mit ihrer Firma bereits an ihren Vater bezahlt ...
Folgende Frage:
Kann sie schon heute die Firma an ihren Vater verkaufen oder sollte das ein Insolvenzverwalter machen? Nicht daß es doch als Weiterführung zählt und er in alle Schulden eintreten muß...
Außerdem gehört ihr ein Teil des väterlichen Hauses lt. Grundbuch. Was muß hier beachtet werden?
Ich glaube, es ist alles ziemlich verfahren. Sie wird auch zu einem Rechtsanwalt gehen aber viele Infos und Meinungen sind mir/uns wichtig!
Viele Grüße
Katrin