Hallo Zusammen,
ich plane ein eigenes Fitnessstudio zu gründen und bin in einigen Bereichen auch schon recht weit. Umsatzplan, Kostenplan, Liqudität und Rentabilität für die ersten 3 Jahre sind fertig, das Konzept steht.
Auch bei der Suche nach der passenden Immobilie bin ich recht weit. 3 Immobilien stehen in der engeren Auswahl, bei der favorisierten Immobilie bin ich aktuell in aussichtsreichen Gesprächen. Der Vermieter hat schon Bereitschaft signalisiert mir die Immobilie zu vermieten, da ich allerdings etwas mehr brauche als er ursprünglich ausgeschrieben hat, geht es aktuell noch um die Klärung ob und wie er den Serverraum verlagern kann um den zusätzlichen Platz für mich zu schaffen. Sollte er hier ne Lösung finden, geht es im nächsten Schritt nur noch um die Klärung in wie weit der Umbau vom Vermieter übernommen und auf den Mietpreis abgewälzt wird. Jeden Euro den ich am Anfang an Umbaukosten sparen kann, ist schließlich Gold wert. Bereitschaft zumindest einen Teil des Umbaus zu übernehmen, hat er jedenfalls schon signalisiert, ich hoffe natürlich auf einen vollständigen Umbau um Ressourcen zu sparen.
So aber jetzt erstmal genug mit der Vorstellung meines Projekts sondern zum eigentlichen Thema der Rechtsform.
Hier ein paar Eckdaten:
Fitnessstudio (Premiumdiscounter)
vorhandenes EK: 50000 Euro
Gerätefinanzierung über Leasing, WKZ in Höhe von 70000 Euro mit drin, diese 70000 Euro sind eingeplant für den Teil des Umbaus der nicht vom Vermieter übernommen wird + Kauf von Einrichtungsgegenständen die mit Sicherheit nicht vom Vermieter übernommen werden wie Umkleideschränke + Bänke, Sessel und Tische für die Lounge, Palmen etc., der Rest der überbleibt dient dann als zusätzlicher Puffer für die Anlaufphase.
Wenn der Vermieter den kompletten Umbau durchführen sollte, würden etwa 50000 Euro von den 70000 Euro übrigbleiben. Ich hätte also zu Beginn flüssige Mittel von 100000 Euro.
Groß weniger sollten sie aus meiner Sicht auch nicht sein da ich mit monatlichen Aufwendungen von etwa 30000 Euro kalkuliere.
Auf Grund des dementsprechend hohen Umsatzes würde ich ja zur GmbH tendieren, jedoch bereiten mir hier die "geblockten" 25000 Euro Stammkapital Kopfschmerzen in Bezug auf die Anlaufphase, hier wäre eventuell die UG die Alternative, allerdings mit dem "Problemzusatz" haftungsbeschränkt. Sowohl bei der GmbH wie auch bei der UG müsste ich auch erstmal bei meinem Leasinggeber anfragen ob das Leasing dann überhaupt noch durchgehen würde. Bisher weiß ich das nur für den Fall einer Einzel- bzw. Personengesellschaft.
Außerdem weiß ich, dass viele Studios als OHG oder Gbr geführt werden, was bei mir allerdings flach fallen würde da ich alleine bin.
Was meint ihr?
Vielen Dank schonmal im voraus!
VG
Christian