Macht dieses Konstrukt Sinn?

Macht dieses Konstrukt Sinn?

Beitragvon nurpo am 20.10.2011, 11:13

Interaktive Vorlage - GbR Gesellschaftervertrag: Schritt für Schritt zu einem individuellen Gesellschaftsvertrag.

Hallo, macht folgendes Sinn oder überwiegen die Nachteile? ( mehr buchhaltung , etc. )

1. Gründung einer "Softwareentwicklungs GmbH" durch 2-3 Gesellschafter

2. Diese "Softwareentwicklungs GmbH" gründet zusammen mit Investoren dann ein oder mehr "WebStartUp UG"s

3. Die "WebStartUp UG" beauftragt die "Softwareentwicklungs GmbH" mit der Entwicklung von Webseite, software und co ..

4. Weiterbetrieb oder exit der "WebStartUp UG"

Der Vorteil den ich sehe ist, dass man auf diese weise Investoren an Bord holen kann ohne die Anteile an der "Softwareentwicklungs GmbH" zu verlieren (die auch Aufträge von anderen Unternehmen annehmen soll). Außerdem ist ein Exit einfacher und es kann "unternehmensfremde" GF für die StartUps mit eigener Beteiligung geben.

Nun beürchrte ich allerdings das es auch Nachteile geben könnte, die ich nicht sehe :)

Was meint ihr?
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Re: Macht dieses Konstrukt Sinn?

Beitragvon mgb-consulting am 22.10.2011, 12:56

Hallo ...

man kann doch jedes Vorhaben auch buchhalterisch getrennt als Profit-Center führen und dann vertraglich eine Verwendung des Ergebnisses vereinbaren?!

Für mich wäre eher die Risikobetrachtung ein Argument, d.h. man fährt die UG im Fall des Falles vor die Wand... allerdings... wenn ein Gewinnabführungsvertrag vereinbart ist, dann haftet die den Gewinn empfangende Unternehmung dennoch.

MfG
MGB-Consulting
mgb-consulting
 

Re: Macht dieses Konstrukt Sinn?

Beitragvon riese am 24.10.2011, 07:06

Hallo,

mgb-consulting hat geschrieben:man kann doch jedes Vorhaben auch buchhalterisch getrennt als Profit-Center führen und dann vertraglich eine Verwendung des Ergebnisses vereinbaren?!


dürfte nicht funktionieren, weil für jede GmbH/UG eine eigene Bilanz zum Bundesanzeiger eingereicht werden muss.

Außerdem findet sich kaum eine preiswerte Buchhaltungssoftware mit Profitcenterrechnung, während fast alle mandantenfähig sind. Also eigentlich nicht "mehr Buchhaltung", sondern "mehr Springerei zwischen den Mandanten während der Buchhaltung".

Von Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen ist abzuraten. Das verpflichtet nämlich zur Aufstellung einer Konzernbilanz und zieht - wie schon gesagt - Haftungsprobleme nach sich (Gewinnabführungsvertrag = Verlustausgleichsvertrag).

Gruß
Rainer
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Re: Macht dieses Konstrukt Sinn?

Beitragvon Mini-GmbH am 07.11.2011, 23:43

Hey nurpo,

gibt es die Investoren schon? Oder ist das eine Idee für die Zukunft?

Ich habe selbst eine GmbH & Co KG. Diese Struktur aufzubauen hat mehr Zeit, Geld und Nerven gekostet als ich vorher gedacht hätte. Daher würde ich raten eure Struktur so einfach zu halten wie irgend möglich. Also falls es die Investoren noch nicht gibt, dann startet erstmal mit einer UG oder GmbH und macht die Website erfolgreich. Ausgliedern und verkaufen könnt Ihr sie dann immernoch.

Freudige Grüße!

Timon
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Re: Macht dieses Konstrukt Sinn?

Beitragvon AchmedibnYussuf am 22.11.2011, 20:04

Für mich sichtbare Nachteile:
- mehrere parallele Buchführungen, Bilanzen, Steuerberater-Honorare

Aber für den geplanten Zweck ist das der richtige Weg.
AchmedibnYussuf
 
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