Auch das Steuersystem ist wohl das unfairste was ich kenne, fair und gerecht wäre es doch nur, wenn jeder den gleichen Prozentsatz Steuern zahlt, einer der 20k im Jahr verdient zahlt dann trotzdem weniger als einer mit 200k im Jahr. Aber das einer der 200k im Jahr verdient nicht nur schon so mehr zahlt, sondern nochmal mehr, weil er einen höheren Prozentsatz zahlen muss, ist schlichtweg unfair, schließlich bekommt er ja auch nicht mehr dafür, oder dürfen Leute die 200k im Jahr verdienen und dafür mehr Steuern zahlen in Parkverbotszonen halten, in der Fußgängerzone fahren oder bekommen einen Termin bei der Bundeskanzlerin wann sie wollen? NEIN!
Es wird immer gesagt, dass der Arbeiter oder normale Angestelle überhaupt nicht die Chance hat ein höheres Gehalt zu bekommen. Das stimmt nicht in allen Fällen bzw. nicht immer.
business-kid hat geschrieben:
Es ist schon bedauerlich, die heutige Jugend, aus erster Hand habe ich erfahren müssen, dass immer weniger (kleine und mittelständige) Unternehmen ausbilden werden, und immer mehr nur noch Arbeitskräfte zwischen 30 und 40 einstellen wollen. Weil auf die Jugend eben kein Verlass mehr ist.
Der Prozess wirtschaftlich zu werden, vernünftige Verhaltensmuster an zu nehmen und menschlich soziales Verhalten zu entwickeln dauert heut zu tage immer immer länger.... es ist wie eine immer länger werdende Volkspubertät...
Dagegen sollte die Politik evtl. mit mehr Zensur ankämpfen, Alkohol erst ab 21, harte Geld und Gefängnissstrafen für Verstösse, auch mehr Kontrolle bei der Nutzung des WWW und bei Filmen oder Musikvideos.
Ich persönlich wäre ja für eine Einführung der vollen Gewalt des Strafgesetzes ab 14 und Isolationshaft für Minderjährige.
Sozusagen alles auf Schocktherapie ausgerichtet, denn anders versteht es die heutige Jugend nicht mehr...
Naja, aber dazu sind unsere Politiker zu lasch, zu ängstlich, zu schwach....
Grüße
Philipp
Die Verallgemeinerungen hier sind nicht zu aushalten
Wenig Geld, viel Arbeit und ne kurze Befristung - tolles Deutschland.
Bei einem Mindestlohn würde jetzt was passieren?
Arbeitsplatzverlust? Wohl kaum, Hotelräume müssen gereinigt werden.
Preiserhöhung? Auch eher unwahrscheinlich wegen der starken Konkurrenz
Gewinnrückgang? Richtig. Da sind wir dann beim Thema soziale Gerechtigkeit und Menschwürde.
Wir sind nunmal nicht in Modellen der VWL in der qua Annahme die Unternehmen Nullgewinne machen, der Markt vollkommen ist, keine externen Effekte vorkommen und die Nutzenfunktion eines jeden Individuums gleich ist und nur ausschließlich nach Einkommen optimiert wird.Lobbyistenpuppen wie Westerwelle oder Merkel sind da das absolut falsche Signal.
was die Uni´s angeht, gut, wenn die Eltern nein sagen, ist das wie gesagt ein Faktor den man leider nicht beeinflussen kann. Aber ansonsten, ich kenne viele, sehr viele Studenten aus normalen, fast etwas ärmlichen Verhältnissen, mit BAFÖG ist dies bei allen die ich kenne zu schaffen. Aber wie schon richtig geschrieben, sollte man auf jeden Fall mehr in Bildung investieren.
Das verstehe ich jetzt nicht ganz und es verwirrt mich etwas, du schreibst in einem UNTERNEHMERforum, was aber deiner Schreibweise nach ja die Verbrecher sind... Ein starker Gewinnrückgang, wäre nach der Linken Ansicht nach genau das was passieren solle... ABER das merkt man immer wieder, die wissen genau, dass das der Super GAU wäre, und die Unternehmen lediglich noch mehr vertreiben würde, oder noch mehr Pleiten nach sich ziehen würde, deshalb SAGEN DIE ES JA NICHT MAL!!! Als im Duell gefragt wurde, an Schlafmeier, wer das zahlen soll, ist er der Frage aus dem Weg gegangen, weil er weis, das es so nicht funktionieren kann und wird
Auch komisch, die Unternehmen machen Nullgewinne - ok, das Wäre wohl dann wirklich schlimmer als Tschernobyl und Hiroshima zusammen, und das nennst du vollkommen?
Wenn Unternehmen Nullgewinne machen würden, dann gäbe es lustiger Weise gar keine Unternehmen, weil in Nullgewinnunternehmen niemand investiert, sie niemand aufbaut... sie schlichtweg nutzlos sind.
Es könnten aber höchstens Staatliche Unternehmen sein, aber woher will der Staat das Geld nehmen, so viele Unternehmen zu kaufen oder zu gründen, die dann nicht mal Gewinn abwerfen?
*hust hust* SED *hust hust*
Wenn man genauer darüber nachdenkt, ist das Gesundheitssystem wie es der Zeit ist, ein ganz normales, kapitalistisches System, die GKV erfüllt alle Leistungen, jeder wird behandelt, für jedem seine Gesundheit ist gesorgt, bei der PKV ist es das gleiche nur eben mit kürzeren Wartezeiten, "Cheffartztbehandlung" etc. aber dafür zahlt man für die PKV auch mehr, also völlig normal, wie überall. Zahlt man mehr, bekommt man besseres. Ich bekomme ja für 10k € auch ein schlechteres Auto als für 40k €...
Klar sollte man die GKV verbessern, um evtl. die PKV überflüssig zu machen, aber die PKV auszulöschen, damit ja niemand was besseres bekommt als jemand anderes (obwohl er dafür besser bezahlt) ist Schwachsinn.
Warum sollen sic Menschen in einem sozialen System gegenseitig helfen
Nun sag mir mal, wie man von bafög die Wohnung und alle anderen Lebenskosten zahlen kann wenn man noch obendrauf Studiengebühren abtreten muss?
Was für ein Sinn macht es nach dem Studium zusätzlich zum bafög auch noch einen Studienkredit zurückzahlen zu müssen.
Welchen Anreiz hat dieses System denn bitte?
Wo bitte habe ich geschrieben, dass Unternehmer Verbrecher sind? Unternehmertum ist nicht gleichbedeutend mit einer absolut egoistischen Einstellung
Les bitte richtig. Wir sind eben NICHT in einem Modell und die Unternehmen ziehen ordentlich Gewinne. Das Argument, dass man keinen Mindestlohn einführen kann, weil dann ja mindestes 99% aller Unternehmen jämmerlich in die Insolvenz müssen ist falsch.
Unternehmen haben auch eine soziale Verantwortung.
Kein Kapitalismus = Keine Unternehmen = Keine Arbeitsplätze
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