Hallo Max,
Max Bouaraba hat geschrieben:In anderen Angelegenheiten stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
der könnte mir auch zukünftig den Buckel runterrutschen und würde keinen Pfennig mehr von mir kriegen. Ob er sich rechtmäßig verhalten hat, möchte ich mal dahingestellt sein lassen.
Aber mal zur Praxis: Die Leute, die eine Gesellschft nur pro forma mit einem Euro gründen, sind diejenigen, die in irgendwelchen Internetforen nachfragen, wie sie denn jetzt ihr privates Geld in die Firma schleusen sollen. Ein vernünftiger Notar hätte das in einem Beratungsgespräch nachgefragt.
Aber die Gesetzgebung ist auch mittlerweile außerstande, vernünftige Regelungen auf den Weg zu bringen, weil die Regierung erst bei 1000 Lobbyisten nachfragt, ob ihnen ein Gesetzentwurf genehm ist und der faulste Kompromiss kommt dann als Vorlage in die Gremien. Statt den blöden §5a anzuhängen und in §5 Abs. 1 an den 25000,00 € festzuhalten, hätte der Gesetzgeber besser in §5 Abs. 1 geschrieben "Das Stammkapital muss mindestens so hoch sein, dass daraus die Kosten für die Ingangsetzung des Betriebes bestritten und das zur Aufnahme des Betriebes erforderliche Anlagevermögen beschafft werden kann".
Dann könnte sich jeder selbst ausrechnen, was er in "seinen" Betrieb investieren muss, bevor dieser aus eigener Kraft sein Geld erwirtschaften kann. Das hätte aber auch für die "Dicken" bedeutet, dass man nicht mehr mit 25000,00 € ein Tiefbauunternehmen gründen kann, um dann die Bagger und LKW's auf Keife zu kaufen. Aber das sind eben diese Lobbyisten mit dem FDP-Parteibuch, die auf den Gesetzgeber einwirken...
Gruß
Rainer