Re: Paar Fragen an die Profis
von haflnk am 06.05.2009, 20:33
Vielen Dank fuer die Antworten:
UG will ich nicht des Namens wegen. All meine Kunden sind im Ausland und die will ich nicht mit xyz UG (haftungsbeschraenkt) (aumlaut auch noch, oder darf man das mit ae ersetzen - w'scheinlich gesetzeswidrig), verschrecken.
Selbstgruendung: Ich war kurz davor, eine Gruendungsfirma zu beauftragen, bis ich dann mal ueber diese Firma nachrecherchiert habe. Die haben selber ihre Limited nicht ordentlich gefuehrt, wie wollen die mich da unterstuetzen?
Ich habe heute bei der Companieshouse angerufen, sehr freundlich die Dame dort. Incorp, Memo und Articles kann der Officer dort unterzeichnen und mir zuschicken. Auf die Incorp kann er auch gleich den Namen des Direktors schreiben. Pro Dokument 15 Pfund. Dann alles binden und zum FDoc (oder so), kostet 28 Pfund fuers Apostillieren.
Zurueck zur Gruendung, Form 10 und 12 sind ja kein Problem, aber die Unterschrift muss vor einem Notar oder Rechtsanwalt geschehen - also doch Gruendungsagentur. Habe mir nun die Quickformations.co.uk ausgesucht. Heute mit denen telefoniert, scheint alles ok zu sein. Registered office wird von denen gestellt. Hat jemand Erfahrungen mit denen? Das mit dem Gruenden ist ja kein Problem, das wird schon gut gehen, am meisten habe ich davor Sorge, dass die mir wichtige Briefe nicht weiterleiten. Companiesmadesimple sind ja bisschen guenstiger, aber da habe ich irgendwie kein gutes Gefuehl.
Zurueck in Deutschland: Die Dokumente muessen uebersetzt und beglaubigt werden. Wird hoffentlich nicht die Welt kosten, im schlimmsten Fall beim Handelsregister eine Satzung von einer Limited kopieren und die beglaubigen lassen (vorausgesetzt, die haben auch Table A benutzt und nicht modifiziert).
Frage zum Notar: Was wird der kosten? Das habe ich nocht nicht herausgefunden. Die Anmeldung habe ich schon vorbereitet, also ich muss vor seinen Augen unterschreiben. Muss er dann die Anmeldung abschicken, oder kann ich das auch machen. Was mich da noch irritiert, bei der HK sagte man mir, der Notar muss durch eigene Wahrnehmung sicherstellen, dass die vorliegende Memo und Articles dem beim Companieshouse online abgelegten entsprechen. Wie macht er das? und was wird das kosten?
Ich muss ja echt sagen, die deutschen Kosten und der Aufwand hier ist um einiges hoeher als die in England - einfach unglaublich. Und dann gleich noch Zwangsmitgliedschaft in der HK, nicht gerade alles gruenderfreundlich.
Besten Dank