Steuerberater

Steuerberater

Beitragvon Corton am 21.01.2012, 11:23

Nichtrückzahlbare Zuschüsse - Bis zu 30.000-40.000 Euro vom Staat für Gründer.

Hallo
da ich mich in Kürze selbständig machen möchte, hätte ich nun die Frage, ob man unbedingt einen Steuerberater benötigt. Meine Steuerunterlagen habe ich bisher als Privatmann immer selber online erstellt und die Erklärung direkt an mein Finanzamt gesandt. Das war bisher nie ein Problem für mich. Wie sieht es aus, wenn man selbständig ist? Braucht man unbedingt eine Beratung in Steuerdingen?
Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Was kostet so eine Beratung? Sollte ich diese im Vorfeld der Gründung schon in Angriff nehmen?
Corton
 
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Re: Steuerberater

Beitragvon Gamba am 21.01.2012, 11:29

Ich will mich Selbstständig machen. aha
Wirst du die Vorsteuer geltend machen?
Wirst du nach §19 Arbeiten?
Was wird deine Selbstständigkeit?

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    freiberufliche Tätigkeit
    gewerbliche Tätigkeit

PersonengesellschaftGbR
    Partnerschaft
    OHG
    KG

Kapitalgesellschaft
    GmbH
    AG

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Gamba
 
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Re: Steuerberater

Beitragvon uvis-beratung am 21.01.2012, 18:28

Hallo Corton ...

um Deine Fragen zu beantworten, möchte ich diese in drei Teilbereiche segmentieren:

a. Buchhaltungsaktivitäten
b. Jahresabschlussaktivitäten
c. fiskalische Einschätzungen privat/geschäft

zu a.) solltest Du buchhalterisch fit sein, Buchhaltungskurse besucht oder Handelsschule oder gar betriebswirtschaftliches Studium haben, nahezu kein Problem. Dies sollte ohne Steuerberater gehen, zumal Du ggfs. auf versierte Freunde oder Bekannte zurückgreifen kannst, die diese Kenntnisse und Erfahrungen mitbringen.

zu b.) hier solltest Du mit dem Thema Betriebswirtschaft und Rechnungswesen fit sein, eventuell Kenntnise eines Bilanzbuchhalters haben. Somit wäre das auch kein Problem. Ansonsten könntest Du die Tätigkeiten unter a. selbständig abwickeln, auch was die monatlichen oder vierteljährlichen Umsatzsteuermeldungen anbetrifft und den Jahresabschluss dem Stb. überlassen (Abstimmungssache)

zu c.) hier liegt es an Dir selbst. Wenn Du Nachrichten, Fachpresse und Gesetzesänderungen (z.B. über newsletter etc.) verfolgst, kannst Du es Dir sicherlich zutrauen. Es gibt keine Handhabe, die Dich dazu zwingt einen Stb. in Anspruch zu nehmen. Nur musst Du dich dann den eigenen Vorwürfen stellen, wenn Du mal irgend eine Sache verpeilt, übersehen oder fehlinterpretierst hast.

Solltest Du bisher privat mit Deinen steuerlichen Dingen gut gefahren sein, vielleicht sogar einen persönlichen Draht (also nicht nur per Briefpost oder Online-Steuererklärung) zu Deinem zuständigen Finanzbeamten haben, stehen auch da weiterhin Deine Chancen gut. Unterhalte Dich mit Deinem Partner beim Finanzamt beim nächsten Mal darüber.

MfG Jürgen Arnold
- http://www.uvis.de -
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