Konzept: Internetservice

Konzept: Internetservice

Beitragvon blacksystem am 01.09.2010, 17:02

Nichtrückzahlbare Zuschüsse - Bis zu 30.000-40.000 Euro vom Staat für Gründer.

Hallo Leute,

bin 22 und momentan in der IT Branche (Systemintegration) tätig.
Bald aber nicht mehr und da kam mir seit längerem schon folgende Idee:

Werbung wird über die lokale Zeitung mit FLyern gemacht + Auslagen in diversen Geschäften.
Das Gebiet das ich ungefähr abdecken möchte besitzt ca. 20.000 Einwohner.

Und zwar soll das folgendermaßen aussehen: Wenn Leute bestimmte Dinge brauchen z.B. für den Haushalt, Elektronik, was auch immer (im Internet gibts ja so gut wie alles) dann rufen sie mich an, ich schreibe einen Vergleich der Produkte zusammen, was diese im Internet günstiger sind und das wird dann mit dem Kunden besprochen und bei einem ja zu diesem geliefert.

Bezahlung hab ich 2 Überlegungen:

1. Es wird per Vorabkasse bezahlt
2. Der Kunde bezahlt selbst die Ware und ich berechne eine "Beschaffungsgebühr"

Ich dachte da so erstmal an ne Ich AG, oder was würdet ihr mir empfehlen?
Ist das Konzept tragbar und würde es sich lohnen? Ich habe ja nicht recht viel Finanzielle Verpflichtungen. Würde bei der Ich AG ja das ALG + 300 Pauschale bekommen + Gewinn

Was denkt ihr darüber?
blacksystem
 
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Re: Konzept: Internetservice

Beitragvon eluno am 01.09.2010, 19:08

Ich denke, dass Du mit Deinem Geschäftskonzept keine Flyer verteilen solltest, sondern in Altersheimen Akquise betreiben solltest - weil die meisten Haushalte haben nun bereits Internet bzw. kennen jemanden, der Internet hat und in der Lage ist eine Suchmaschine / Preisvergleicher zu bedienen.

Machen wir mal ein einfaches Beispiel - Du hast 20000 Einwohner als Reichweite, davon haben - schätze ich 60% die Möglichkeit ohne Probleme ins Internet zu kommen. Somit bleiben 8000 Einwohner übrig. Mit einem Flyer, den Du auf 20000 Einwohner basierend produzieren musst, wirst Du von den 8000 Einwohnern wenn es sehr sehr gut läuft, 1% adressieren können, die eventuell Interesse haben. Das wären dann ca. 80 Einwohner. Diese musst Du dann noch überzeugen, daß Du für diese was bestellen kannst / darfst und kassierst die Provision.

Das reicht meiner Meinung nach nicht zum Überleben.

Trotzdem wünsche ich Dir viel Erfolg bei Deiner Planung.
eluno
 
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Re: Konzept: Internetservice

Beitragvon schnabelm am 01.09.2010, 21:43

eluno hat vollkommen recht. Heutzutage ist mit so etwas nicht mehr viel Geld zu verdienen, außer du würdest dich auf spezielle, hochpreisige Bereiche konzentrieren, wie z.B. Swimming-Pools und dafür auch Angebote einholen usw. Aber ich denke, dass war in deiner Idee nicht inbegriffen.
schnabelm
 
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Re: Konzept: Internetservice

Beitragvon Hamburger am 01.09.2010, 22:32

Ja, realistisch betrachtet ist das nicht tragfähig. Als weiterer Aspekt ist der Aufwand an dem einzelnen Bedarf zu gross. Es würde eher Sinn machen täglich von Tür zu Tür zu gehen. Bei 20.000 Einwohnern sind das 75 Haustüren pro Tag. Da muss nicht jeder zuhause sein. 12 ernsthafte Gespräche pro Tag plus viele Neins und kein Öffnen wären branchenüblich. Dann suche Dir lediglich 5 Angebotsbereiche. Beispielsweise Strom, Telefon, Zeitschriften und zwei ortstypische, ähnliche, die fast jeder Haushalt konsumiert. Biete einen Preisvergleich an, den Du aufgrund der engen Produktauswahl aus Listen entnehmen kannst. Kassiere dann eine entsprechende Vermittlungsprovision und mache Dir einen Namen als Kostenoptimiererin für private Haushalte. In Folge besuchst Du die Leute dann einmal im Jahr. Wenn Du Dir den täglichen Kontakt an der Tür zutraust kann das tragfähig sein.
War Ihnen das eine Hilfe? Dann freue ich mich über ein [Gefällt mir] auf http://de-de.facebook.com/Jan.Kube. Danke!
Hamburger
 
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Re: Konzept: Internetservice

Beitragvon eluno am 02.09.2010, 17:10

Hamburger hat geschrieben: Dann suche Dir lediglich 5 Angebotsbereiche. Beispielsweise Strom, Telefon, Zeitschriften und zwei ortstypische, ähnliche, die fast jeder Haushalt konsumiert. Biete einen Preisvergleich an, den Du aufgrund der engen Produktauswahl aus Listen entnehmen kannst. Kassiere dann eine entsprechende Vermittlungsprovision und mache Dir einen Namen als Kostenoptimiererin für private Haushalte. In Folge besuchst Du die Leute dann einmal im Jahr. Wenn Du Dir den täglichen Kontakt an der Tür zutraust kann das tragfähig sein.


Hierzu muss man meiner Meinung nach ein echt großes Selbstbewusstsein haben und sehr leidensfähig sein und die Mentalität eines Steh-Auf-Männchens haben.

Aber: So schlecht finde ich die Idee nicht - und insbesondere, wenn man sich "Stammkundschaft" aufbaut, und diese dann Jahr für Jahr für weitere Einsparungen besucht, so könnte man davon eventuell ganz gut über die Runden kommen.

Aber das Geschäft und das Laufen von Tür zu Tür wäre für mich persönlich nichts - Neukundenakquise und Kaltakquise alles schön und gut, aber nicht bei Endkunden von Haus zu Haus - das wäre zumindest für mich nichts.

Viele Grüße
eluno
 
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