Ich habe mit einem Kunden ein riesen Problem , evtl kann mir jemand ja ein wenig Licht ins Dunkel bringen....
Ich nahm nach einer vor Ort Besichtigung einen Auftrag an , es ging um die Instandsetzung einer
Sommerterasse die in einem Katastrophalen Zustand war.
Von Anfang an hies es von Seitens des Auftraggebers " Geld sei kein Problem " Aber er könnte halt
keine Anzahlung in der von mir verlangten Höhe zahlen derzeit 3.500 €.
Er bat mich also darum zu vertraglich festgehaltenen Terminen , Teilbeträge anzunehmen.
Hingegen meiner festen Prinzipien was meine unternehmerischen Handlungen betrifft , nahm
ich den Auftrag an.(Mit den Worten im Ohr " Geld sei ja kein Problem ")
Mein Interesse galt viel mehr der Visitenkarte die ich hinterlassen könnte , anstatt der Kröten.
Ich arbeitete also ein Leistungsverzeichniss aus aufgrund der vor Ort gesammelten Informationen,
und setzte einen festen Vertrag auf was meine Leistungs und Materialkosten betrifft.
Ich machte von Anfang an klar das die Materialkosten geschätzt sein , und das die Zahlungen durch
den Auftraggeber zu fest ausgemachten Termin pünktlich geschehen müssen , da ansonsten die Materialbeschaffung und die Einhaltung der Termine unmöglich sei.Und da fester Bestandteil des Vertrages sei das ich nicht beabsichtige in Vorkasse zu treten , womit der Auftraggeber derzeit einverstanden war.
Ich begann den Auftrag am 05.04.10 , und wollte nach meiner Kalkulation an 23.04.10 fertig sein.
Die Termine für Zahlungen seitens des Auftraggebers:
Am 03.04.2010 = 1.500 € , 10.04 = 1.000 € , 17.04 = 1.000€ //
Tatsächlich erhielt ich:
Am 03.04.2010 =1.500€ , 12.04 = 700€ , 14.04 = 300€, 18.04 = 500.00 , 24.04 = 500€
Nicht nur das kein einziger Termin eingehalten wurde , auch wurden über die Gesamte Bauphase
lauter Extrawünsche bezüglich des Projektes erhoben die ich alle bedingungslos ausführte.
So wurden Wandteile und die gesamte Decke in Gold beschichtet, und hunderte andere Leistungen
die nicht vertraglich vereinbart waren führte ich aus.
Als ich am 20.04 dem AG mitteilte das die von mir veranschlagten Materialkosten nun erreicht seien ,
und ich bereits 200.00€ aus eigener Tasche zahlte, aufgrund exklusiver Wünsche und extra gewünschter ellenlanger Dienstleistungen, war besagter AG entsetzt. Er teilte mir mit er habe sein Geschäft erst 4Monate , und Handwerker sah er bisher nur im Fernsehen
Jedenfalls entfachte eine Diskussion und er forderte von mir, das ich für sein Projekt in vorkasse
tretten sollte , was ich vielleicht sogar in Erwägung gezogen hatte.
Allerdings nachdem ich die Finanzielen Probleme über die Bauphase hin betrachtete nahm ich davon abstand.
Ich forderte den Kunden unter Abmahnung auf sofort die Zahlungsschwierigkeiten aus dem Weg zu räumen, da ich ansonsten vom Auftrag zurücktreten würde...
Wir trafen uns also zu einem Gespräch...
Ich merkte an das von mir zusätzlich zum Auftrag , und es war eine ganze Menge ausgeführte Dienstleistungen auch nicht umsonst sein , und wir am Ende einen Pauschalbetrag festlegen würden
der dann binnen 6Monaten an mich bezahlt sein sollte.
Wieder wie soll es auch anders sein Lange Gesichter!!!
Nun nach dem der Hammer fast eine Woche lag , erhielt ich 1000.00€ vom AG !
Nun habe ich weit über 200Std von Mo - So an diesem blöden Projekt verloren , und seinen extrawünschen, und werde meinem Geld wohl genauso hinterherlaufen müssen wie den Materialsummen...
In 6 Jahren habe ich so etwas noch nicht erlebt , und deswegen würde ich gerne mal eure
Meinung dazu hören.
Gerne falls jemand Interesse hat , poste ich Auszüge aus den Anschreiben , und der zusätzlichen
schriftlichen Vereinbarung.
Vielen Dank für eure Zeit.
JR
Der ganze Auftrag entwickelt sich aufgrund der Verhaltensweisen seitens des Kunden zu einer Minusrechnung zu meinen Lasten, ...