Wie im Titel bereits angegeben plant unsere GbR einen neuen Start als GmbH. Die Firma hat zum Ende dieses Kalenderjahres noch einige Einnahmen ausstehen und diese würden für eine GmbH (auch mit externen Geldgebern) reichen.
Das Problem ist, dass wenn ich die GmbH zum Januar 2010 gründe, dann kommt ein ganzer Haufen an Steuern auf die GbR mit zwei Gesellschaftern zu: Gewerbesteuer, Erwerbssteuer auf den anteiligen Gewinn der Gesellschafter etc... und dann würde das Kapital wahrscheinlich nicht mehr ausreichen, um die GmbH wie geplant zu gründen. Wir wollen externe Geldgeber mit in die GmbH aufnehmen, möchten aber als Gesellschafter jeweils mindestens 30% der Anteile an der GmbH behalten. Derzeit ist das avisierte Grundkapital mit externen Gesellschaftern 45.000 Euro, wobei wir von uns aus 27.000 Euro investieren möchten.
Meine Frage ist daher, ob es eine Möglichkeit gibt, die Einnahmen steuerlich legal als Investitionssumme in die GmbH einzubringen. Denn wenn das Finanzamt nach der Jahressteuererklärung plötzlich mit einem Berg von Nachforderungen an die aufgelöste GbR kommt, müssten diese Forderungen ja von der GmbH gezahlt werden. Ob das unseren Gesellschaftern gefallen würde, wage ich zu bezweifeln.
Besten Dank für Eure Tipps und freundliche Grüße
DanGermany