GmbH Gründung als Freiberufler sinnvoll?

GmbH Gründung als Freiberufler sinnvoll?

Beitragvon Thomas1981 am 13.01.2012, 10:32

Nichtrückzahlbare Zuschüsse - Bis zu 30.000-40.000 Euro vom Staat für Gründer.

Hallo!

Ich arbeite derzeit als freiberuflicher Softwareentwickler mit einem Umsatz von etwa 6-10 t€ im Monat. Nun ist es so dass ich vor allem Auftragsentwicklungen für (inter)nationale Firmen durchführe. Hier macht mir die Haftung langsam etwas sorgen - bisher konnte ich das zwar durch entsprechende Verträge und AGB und sorgfältiger Arbeit sehr gut abfedern.

Aufgrund der Auftragsflut beschäftige ich mittlerweile eine 400 EUR Kraft.

Nun habe ich jedoch einen ersten Großauftrag in Aussicht - hier geht es im um eine Auftragsentwicklung für eine größere Firma in Deutschland. Hierzu benötige ich wohl noch zusätzlich 2-3 Leute, das Auftragsvolumen liegt im 6 stelligen Bereich. Des weitern sind in Zukunft einige eigenen Ideen zur Umsetzung geplant. Auch allgemein habe ich viele gewerbliche Ideen, die sich als Freiberufler nicht umsetzen lassen.

Aufgrund meiner immer mehr "gewerblich" werdenden Ausrichtung als Freiberufler, sowie im Hinblick auf die höheren Auftragsvolumen und damit auch der Gefahr "Haus und Hof" zu verspielen bin ich nun am überlegen, auf eine GmbH umzusatteln.

Ist dies sinnvoll? Oder sollte ich zuerst mit einer UG anfangen? Ich würde mich als einziger Gesellschafter dann natürlich als Geschäftsführer einstellen. Die Stammeinlage kann ich einbringen.

Wenn ich nun die Stammeinlage finanziell erbringe, wie sieht es mit der ganzen Hard/Software aus, die ich mittlerweile gekauft habe? Genau so wie Büromöbel usw. Wie regelt man diesen Übergang? Ich würde es jedoch ungern als Sachwert mit einbringen - z.T. laufen die Abschreibungen hierfür ja noch, zum Anderen möchte ich mir die Gutachterkosten sparen. Aber ich will ja auch nicht alles zweimal kaufen müssen.

Das größte Problem an der Sache ist folgendes: Wenn nun dieser Großauftrag nicht kommt, dann habe ich eine GmbH die ich eigentlich nicht brauche. Oder ist es nicht so schlimm, wenn ich in absehbarer Zeit eh vorhabe eine GmbH zu gründen?

Allerdings liegt natürlich dann die Stammeinlage in der GmbH und ich komme wegen dem "Verbot der Rückzahlung" nicht dran. Und dann frisst mich die jährliche 0-Bilanzierungspflicht von selbst auf und dann hab ich am Ende gar nichts.

Viele Fragen, ich hoffe mir kann hier jemand helfen?

Vielen Dank :)
Thomas1981
 
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