Hallo zusammen,
ich beschäfte mich seit mehreren Wochen mit der Frage, ob für "kleine" Existenzgründer, also der typische alleinige geschäftsführende Gesellschafter, eine GmbH oder eine GmbH & Co. KG sinnvoller ist.
Im Prinzip frage ich mich, warum letztere überhaupt in den ersten Jahren vorteilhaft sein soll. Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die einzigen verbliebenen Vorteile nach der Reform der Gewerbefreibetrag und eine geringere steuerliche Belastung bei Gewinnausschüttungen.
Auf der anderen Seite wird das Geschäftsführergehalt zum Gewinn dazugerechnet, der Verwaltungsaufwand ist höher und laut Rechtsprechung kann es zu Haftungsproblemen kommen wenn die GmbH ihr gesamtes Stammkapital direkt der KG zur Verfügung stellt.
In den ersten Jahren werden die meisten Gründer wohl eher thesaurieren statt auszuschütten und können den Gewinn über ihr Geschäftsführergehalt zusätzlich steuern (soweit i.S.d vGA zulässig).
Wenn den Gründern die Flexibilität der Co. KG nicht wichtig ist, welche Vorteile bleiben denn dann überhaupt?
vielen Dank.
Gruß
Jochen