Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon MortalWotan am 21.09.2011, 12:16

Nichtrückzahlbare Zuschüsse - Bis zu 30.000-40.000 Euro vom Staat für Gründer.

Hallo liebe Forumsgemeinde :D

Natürlich habe ich zu dem Thema schon diverse Forenbeiträge gelesen, aber entweder habe ich falsch gesucht oder nur die „falschen“ Beiträge gelesen 8) Zumindest habe ich noch nichts gefunden was mir abschließend meine Fragen beantwortet.

Daher seid ihr meine große Hoffnung :D

Sachverhalt:
Meine Frau und ich überlegen schon seit längerer Zeit (Anfang des Jahres) einen Kiosk bei uns am Ort zu eröffnen. Das ganze Zieht sich jetzt schon so lange hin, da ich erst herausfinden muss wem das Objekt in dem wir das anstreben (ein Bahnhofsgebäude) gehört. Dies erwies sich leider als nicht ganz so einfach, da die Bahn das komplette Gebäude kurz bevor ich die Pachtanfrage gestellt habe veräußert hat und mir aus Datenschutzrechtlichen Gründen natürlich nicht sagen konnte an wen. Jetzt habe ich den möglichen Käuferkreis mittlerweile soweit eingrenzen können das ich wahrscheinlich kurz vor dem Abschluss meiner Recherche stehe.

Ich möchte für den Fall das wir unser „Projekt“ wirklich in die Tat umsetzten können natürlich gut vorbereitet sein um nicht noch mehr Zeit zu verlieren.

Die Rahmenbedingungen

Frau: „Hausfrau“
Ich: Vollzeit beschäftigt (Angestellter, unbefristet)

Objekt:
Ein Teil des örtlichen Bahnhofsgebäudes (kleiner Ort mit ca. 6000 Einwohnern)

Bahnhof:
Kleiner Bahnhof mit 2 Gleisen, aber Anschluss an zwei Verkehrsverbunde der Bahn. Daher viele Berufspendler und Schüler aller Klassen. Zusätzlich am WE Jugendliche die in die Discos „pendeln“

Mitbewerb:
Kein weiterer Kiosk im Ort vorhanden, lediglich ein kleiner Supermarkt (Mo-Sa 7 – 21 Uhr) und eine Tankstelle ohne Backshop (Mo-So 7 – 20 Uhr) und natürlich die örtlichen Fachbetriebe (eine Fleischerei, ein Bäcker)

Das Konzept
Wir Pachten einen Teil des Gebäudes und eröffnen einen Kiosk um vor allem den Berufspendlern und den Schülern die Möglichkeit zu bieten sich mit Belegten Brötchen, Kaffee etc. und dem klassischen Kiosksortiment zu versorgen (keine Sitzmöglichkeiten oder Stehtische).
Ich denke der Berufsverkehr wird das Hauptgeschäft sein. Es gibt aber auch so genug Laufkundschaft, da der Bahnhof an sich den ganzen Tag über relativ gut Besucht ist.
So wie ich es in diversen Foren schon gelesen habe, besteht die Möglichkeit einen Großteil der Einrichtung von den Lieferanten als Leihgabe / zur Miete zu bekommen (Kühlschränke, Eistruhe etc.) der Rest der Einrichtung würde dann gekauft werden.
Die Waren würde ich anfangs vom Großhandel kaufen. Wenn sich dann später herausstellen sollte, das „die Idee Kiosk“ funktioniert, würde ich die Waren dann liefern lassen.
Die Buchführung und den kaufmännischen Teil werde ich wohl selbst machen, bin gelernter Steuerfachangestellter.

Meine Fragen
- Klingt die Idee durchdacht, oder habe ich was wesentliches Übersehen?
- Eine ganz wesentliche Frage die sich mir stellt, ist die Tatsache dass ich nicht arbeitslos bin und ich nicht sicher bin wie ich mich diesbezüglich verhalten soll. Zum einen ist ein sicheres Einkommen eine angenehme Sicherheit für den Fall das unser Kioskprojekt scheitern sollte, andererseits bedeutet das, dass ich auf jeden Fall von Anfang an eine oder zwei Aushilfen/Mitarbeiter einstellen müsste da ich meiner Frau nicht zumuten kann und auch nicht möchte das sie den ganzen Tag alleine den Kiosk führt wodurch aber dann wieder zusätzliche und vielleicht unnötige Kosten entstehen.
(Dieses Problem liegt mir am schwersten im Magen und wird im Zweifel das ganze Projekt zum Scheitern bringen)
- Ist es tatsächlich so, dass ich die Einrichtung ggf. als Leihgabe / zur „kleinen Miete“ bekommen kann?
- Was gibt es alles zu beachten (Ladenschlussgesetz (NRW), Verkauf von Alkohol und Zigaretten, etc.)

Oha…sorry für den halben Roman 

So! Was haltet ihr von der Idee? KONSTRUKTIEVE Kritik und Anregungen sind gern gesehen :D

Vielen Dank schon mal fürs lesen und hoffentlich antworten :)

Gruß
Björn
MortalWotan
 
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Re: Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon mgb-consulting am 21.09.2011, 12:33

Hallo ...

ich habe in keinem Satz eine plausible Erläuterung gefunden, warum Sie sich das Ganze überhaupt antun möchten?

Sie haben dem Anschein nach keine finanzielle Not, Sie selbst stehen in Lohn und Brot und irgendein sinnvolles Alleinstellungsmerkmal können Sie nicht vorweisen.

Die Idee... DAS HABE ICH und Jeder kann's gebrauchen fehlt und Sie müssen mühsam überlegen, was Sie verkaufen können und an wen. "Da ist Laufkundschaft und ansonsten ist der Bahnhof ganz gut besucht..." ist kein Alleinstellungsmerkmal, um eine bestimmte Leistung mit hoher Sicherheit verkaufen zu können.

Wenn Sie selbst zu sich ehrlich sind... Sie zögern, weil Sie selbst längst gemerkt haben, dass Sie ein halbtotes Pferd besatteln wollen. Denn... wäre es anders... dann hätten Sie eine wirklich gute Idee längst umgesetzt und würden gar nicht erst überlegen, ob Sie Ihren Job aufgeben oder nicht.

Bevor man etwas halbherzig tut, sollte man es gar nicht tun und seine Zeit nicht weiter verschwenden.

MfG
MGB-Consulting
mgb-consulting
 

Re: Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon MortalWotan am 21.09.2011, 13:13

Hallo MGB-Consulting

als erstes danke für die schnelle Antwort.

Sie haben dem Anschein nach keine finanzielle Not, Sie selbst stehen in Lohn und Brot und irgendein sinnvollen Alleinstellungsmerkmal können Sie nicht vorweisen.


Alleinstellungsmerkmal ist alleine schon die Tatsache dass morgens um die Uhrzeit niemand sonst geöffnet hat. Geplant ist morgens ab 5 Uhr oder 5:30 Uhr die Tore zu öffnen.

Die Idee... DAS HABE ICH und Jeder kann's gebrauchen fehlt und Sie müssen mühsam überlegen, was Sie verkaufen können und an wen.


Die Idee, die hoffentlich jeder gebrauchen kann, ist das auch diejenigen, die morgens schon früh zur Arbeit pendeln müssen sich noch einen Kaffee, ein belegtes Brötchen, eine Zeitung etc. kaufen können bevor sie im Zug zur Arbeit fahren. Angedacht sind kleine Komplettpakete wie z.B. (Pott Kaffee, Brötchen, Zeitung X) für einen Festpreis. Preise variieren nach Zeitung.

Wenn Sie selbst zu sich ehrlich sind... Sie zögern, weil Sie selbst längst gemerkt haben, dass Sie ein halbtotes Pferd besatteln wollen. Denn... wäre es anders... dann hätten Sie eine wirklich gute Idee längst umgesetzt.


Wenn es wirklich was mit „Unsicherheit an der Idee selbst“ zu tun hätte, hätte ich schon längst aufgegeben…ich kämpfe ja nicht umsonst knapp ein halbes Jahr darum endlich den Namen des Eigentümers zu bekommen :D Von der Idee bin ich 100% überzeugt. Aber ich bin von Natur aus ein vorsichtiger, skeptischer Mensch und muss eben auch an meine Familie denken.

Deswegen auch der Weg hier ins forum um herauszufinden ob ich die Umsetzung generell richtig angehe oder ob ich vielleicht doch was entscheidendes übersehen habe.

Gruß
Björn
MortalWotan
 
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Re: Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon mgb-consulting am 21.09.2011, 13:50

Hallo ...

die Öffnungszeiten fallen im Rahmen des Marketing-Mix unter die Kategorie Service, es handelt sich dabei aber nicht um ein produktspezifisches Alleinstellungsmerkmal. Die Öffnungszeit alleine wäre mir nicht Ausschlag genug, um mich mit der Idee weiter zu beschäftigen.

Die Frage muss vielmehr lauten, wieviele Pendler es täglich gibt und wie hoch man den Prozentsatz derer ansetzen könnte, die als mögliche Käufer in Frage kämen und hier sehe ich große Probleme.

Einerseits kann nicht jeder Pendler täglich einen Betrag von x für ein Komplettpaket ausgeben, andererseits versorgen sich viele Pendler erst am Ausstiegsbahnhof, weil es einfach beschwerlich ist im Gedränge mit Zeitung, Kaffee und Brötchen zu hantieren, man wird im Gedränge einfach permanent angerempelt.

Wenn Sie vielleicht einfach einmal die Reisenden am Bahnhof beobachten, die aus Zügen aussteigen, dann werden Sie selbst feststellen, dass deutlich mehr Leute an den Kiosken kaufen die soeben angekommen sind, als soeben Abfahrende.

Ich weiss nicht, warum Sie ein halbes Jahr benötigt haben, um den neuen Eigentümer herauszufinden. Nach Zahlung des Kaufpreises für eine Immobilie wird der neue Eigentümer ins Grundbuch eingetragen und man kann ihn über das Grundbuch innerhalb von Minuten ausfindig machen.

An Ihrer Stelle würde ich mir eine Woche Urlaub nehmen und mich abwechselnd ab 4 Uhr auf einen kleinen Bahnhof mit Kiosk stellen und die Kunden zählen, die ankommen und abfahren und hierüber Buch führen.

MfG
MGB-Consulting
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Re: Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon MortalWotan am 21.09.2011, 15:57

Hallo,

die Tatsache, dass sich viele Reisende erst am ankunftsort versorgen habe ich in der Tat nicht berücksichtigt…klingt aber plausibel. Ich selbst würde es beim genaueren darüber nachdenken wahrscheinlich nicht anders machen.
Die Idee sich morgens an die Bahnhöfe zu stellen und das Verhalten der Reisenden zu analysieren gefällt mir. Ich denke das werde ich tun.

Vielen Dank schon mal für die Kritik und die Anregungen, genau solche Ansätze hatte ich mir in gewisser Weise erhofft…das zeigt mir das ich doch nicht alles so gut durchgeplant habe wie ich es im gedacht habe.

Für weitere Anregungen / Vorschläge / Kritik bin ich trotzdem noch immer dankbar

Gruß
Björn
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Re: Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon Rank31 am 21.09.2011, 18:03

Dabei sollten Sie natürlich auch einkalkulieren, zu welchen Preisen Sie wirtschaftlich anbieten können. Versuchen Sie doch, Alleinstellungsmerkmale durch ihr Produktsortiment zu erzeugen. Dies funktioniert meiner Meinung nach vor allem über die belegten Brötchen oder auch kleinere Kuchenteilchen. Wenn Sie sich hier als eine Besonderheit herausstellen, sieht das Ganze nicht schlecht aus. Vielleicht neben bereits belegten Brötchen auch den Service, das Brötchen frisch nach eigenem Wunsch belegen zu lassen. Nur so Ideen...
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Re: Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon MortalWotan am 21.09.2011, 18:18

Das ist sowieso geplant. Die Brötchen holen wir morgens frisch vom örtlichen Bäcker und belegen dann frisch. Natürlich wird es dann auch möglich sein die Brötchen nach eigenen Wünschen Belegen zu lassen. Die Tatsache das es bei uns morgens keinen frischen Kaffee und auch keine Belegten Brötchen gibt, zumindest nicht vor ca. 7:30 war für uns auch einer der grundlegenden ausgangspunkte weshalb wir erst auf die Idee gekommen sind. Auch ich hätte mich seinerzeit als ich noch regelmäßig mit dem Zug morgens gefahren bin über einen schönen Kaffee gefreut...vorallem wenn es draußen kälter wurde und der Zug mal wieder verspätung hatte :D

Gruß
Björn
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Re: Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon TobyDdorf am 21.09.2011, 20:32

Hallo Björn,
die einfachste Lösung wurde hier noch nicht vorgeschlagen. Mach es Dir doch einfach. Befrage Deine Zielgruppe selbst. Der Zeitaufwand für die Erstellung eines entsprechenden Fragenkatalogs sowie für die Befragung selbst ist es sicherlich wert und außer ein paar Blatt Papier und Kugelschreiber fallen keine weiteren Kosten an. Mögliche Fragen sind: Getränk und/oder Brötchen etc.; Knete von bis; wie häufig wird gependelt; um welche Uhrzeit wird gependelt; was wird im Sommer/was im Winter gewünscht; wo wird derzeit Getränk/Futter gekauft;)...

Wenn Du die genauen Bedürfnisse Deiner Zielgruppe(n) kennst, kannst Du ggf. auch ein oder mehrere entsprechende USP ableiten...und mgb ist glücklich;)

Bei Fragen fragen.

Gruß Tobi
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Re: Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon MortalWotan am 22.09.2011, 14:15

Hi Tobi,

Oh mann...das ist wirklich eine gute Idee...da hätte ich auch selbst drauf kommen können :?

Besten Dank, so finde ich auf jeden Fall heraus ob der Bedarf für einen Kiosk vor Ort gegeben ist
Ich werd mich dann mal am Wochenende hinsetzen und einen kleinen Fragebogen vorbereiten mit dem ich dann nächste Woche morgens am Bahnhof die reisenden befrage

Ich danke euch allen schonmal für die Antworten / Anregungen

Gruß
Björn
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Re: Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon Rank31 am 26.09.2011, 18:21

Ist der Fragebogen schon fertig geworden und wie sieht er genau aus? Würde mich jetzt ja mal interessieren...
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Re: Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon Liane am 13.12.2011, 09:13

Hallo,

die Idee ein Kiosk am Bahnhof zu Betreiben ist gut, sogar sehr gut....
Als Privatperson bekommst du so gut wie keine Auskunft aus dem Grundbuch.
Du hast aber die Möglichkeit über einen Notar dir die Information einzuholen wer, der Eigentümer ist.

Solltest du keinen Pachtvertrag für das Gebäude bekommen, könntest du dir einen Container-Kiosk zulegen, dazu musst du einen Bauantrag beim Städtischen Bauamt stellen, dieses geht dann durch mehrere Instanzen wie Gewerbe/Ordnungsamt u.s.w. diese Prüfen dieses dann.


Container bieten den Vorteil, sie sind kostengünstig und bezahlbar, du kannst dir auch einen Mieten und zahlst dann z.B. bei deiner Stadt eine Monatliche Standgebühr.

Ich selber habe es jetzt bei der Stadt probiert, die eine Gemeinde wo ich lebe hat es nicht genehmigt, aber meine Nachbar-Stadt scheint doch schon von meiner Idee angetan zu sein, im Moment sind wir in Verhandlungen und ich hoffe es klappt.

Lg.

Liane
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Re: Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon s.schweiger am 14.12.2011, 16:10

Hallo,

Ich muss auch täglich pendeln. Ab 7:00 Uhr. Fahre allerdings mit dem Auto. Ich würde mir auch einen kleinen Kiosk wünschen, der in der Früh belegte Brötchen anbieten würde.

Ich denke nicht, dass Personen erst am Zielort ihre Waren kaufen, weil sie es sonst mit sich herumtragen müssen. Vielleicht sollte man sich dazu das Pendelverhalten anschauen:
Die meisten Personen pendeln vom Land (wenig Geschäfte) in die Stadt (viele Geschäfte).
Ich glaube, der Grund ist, dass am Zielort mehr möglich vorhanden sind um die Waren zu kaufen. Viele würden bestimmt gerne am Abfahrtbahnhof z.B. ihre Zeitung kaufen.

Und genau da würde dein Kiosk eingreifen.

Dann können sie die Zeitung gemütlich im Zug lesen. Außerdem könnt ihr eure Waren günstiger anbieten als in der Stadt.

Ich finde die Idee gut. Du solltest dir allerdings überlegen, ob du wirklich der Typ bist, der sich jeden Tag in einen Kiosk stellt und dort Sachen verkauft. Das wäre für mich die Grundüberlegung. Du willst deiner Frau das nicht antun… Dann ist sie schon die falsche für so ein Unternehmen. Dir muss klar sein, dass du min. 12 Stunden am Tag arbeiten musst… zu den Kunden freundlich sein… früh aufstehen usw.
Also noch mal. Das wichtigste ist, ob du das WIRKLICH willst.
s.schweiger
 
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Re: Existenzgründung Kiosk; ist meine Idee "realistisch"?

Beitragvon kiro am 12.01.2012, 00:12

Liane hat geschrieben:Als Privatperson bekommst du so gut wie keine Auskunft aus dem Grundbuch.
Du hast aber die Möglichkeit über einen Notar dir die Information einzuholen wer, der Eigentümer ist.


ähmmm.. also das stimmt so nicht ganz.
das würde ja bedeuten, dass das Grundbuch beim Amtsgericht nur für Notare einsehbar ist.

Da kann jeder hingehen, mit einem gewissen Auftreten und " begründetem Interesse".
geh hin und sag, Objekt wurde dir vom Makler vorgeschlagen, und du willst Einsicht nehmen.

Das sollte kein problem sein, haben Freunde von uns auch vorm Wohnungskauf so gemacht.
Den Makler gabs natürlich nicht... :P

Ansonsten wollte ein Freund mal dasselbe machen, Kiosk eröffnen, ohne sich mehr zeit im Laden rumplagen zu müssen, als ein Vollzeit Angestellter. :lol:
Da gab es Coaches und Unternehmensberatungen die auf Läden spezialisiert sind, kostet aber teuer Geld wenn die ins Haus kommen, deswegen erstmal auf Eis, eine bietets jetzt aber auch online an,
http://www.eigener-kiosk.de vielleicht ist das ja was für dich...
kiro
 
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