Hallo Forumsmitglieder,
wie wohl ein Großteil der studentischen Bevölkerung dieses Landes, bin ich nicht mit einem goldenem Löffel im Mund zur Welt gekommen. Um mein Studentenleben zu finanzieren, arbeite ich daher 20 Stunden pro Woche nebenbei.
Neben meine Fix- und Lebenshaltungskosten kommen nun im nächsten Semester auch noch 500 Euro Studiengebühren hinzu. Woher soll ein normalsterblicher Student dieses zusätzliche Geld pro Semester eigentlich nehmen? Meine Eltern will und kann ich nicht um Unterstützung bitten und Bafög bekomme ich nicht.
Wenn ich meine Stundenzahl im Nebenjob aufstocke, gelte ich nicht mehr als Student und bin voll versicherungspflichtig. Habe also wieder die vollen Abzüge. Außerdem möchte ich mein Studium schnell abschließen, was aber durch meinen Nebenjob - auf den ich finanziell angewiesen bin - nicht gerade erleichtert wird.
Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als eines der Bank-Angebote anzunehmen, die speziell für Fälle wie mich ins Leben gerufen wurden. Diese Angebote sprießen derzeit ja eh wie Pilze aus dem Boden.
Aber was ist das für ein Start ins Leben, der mit einem Schuldenberg beginnt?
Politiker beklagen den Fachkräftemangel in Deutschland. Auf der anderen Seite werfen sie Lernwilligen Knüppel zwischen die Beine. Das ist für mich einfach unverständlich.
Gruß,
Erstsemester