Mitglied bei der IHK

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Beitragvon inline am 22.07.2009, 20:33

Nichtrückzahlbare Zuschüsse - Bis zu 30.000-40.000 Euro vom Staat für Gründer.

Hallo,

sofern man ein Gewerbe angemeldet hat, wird man ja gleich Mitglied bei der IHK.
In den ersten Jahren merkt man davon als Kleinunternehr in der Regel nichts.
Danach eigentlich auch nicht. Doch dann wollen die plötzlich Beiträge kassieren.

Die Beiträge werden ja schon ab einem Jahresgewinn von 5200 € erhoben.

Ich frage mich, wozu man einem Verein beitreten muss , von dem man keine Vorteile zu erwarten hat?

Auch finde ich die Jahresgewinnschwelle viel zu niedrig angestzt. Wenn man mal nachrechnet, liegt es ja noch unter dem Hartz 4 Satz.

Gibt es hier ähnliche Erfahrungen bzw. Meinungen - oder auch andere Kritikpunkte dazu?
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Re: Mitglied bei der IHK

Beitragvon Jaquemot am 10.08.2009, 18:11

Relativ platt und brachial lautet die Antwort: Klappe halten, mitspielen (heißt: Beitrag zahlen).

Geschliffen formuliert: Inwieweit die IHK tatsächlich keine Leistung erbringt, sei mal dahingestellt. Meine Aachener IHK jedenfalls betreibt Beratung von Existenzgründern in formalen wie in rechtlichen Fragen und beschäftigt darüber hinaus mich als Unternehmensberater mit Vorträgen und Seminaren rund um die Existenzgründung, die meist sogar kostenfrei angeboten werden für jeden, der Seminarkalender lesen kann. Selbst für die "Kleinen" wird da also Arbeit geleistet, die allein schon die Mitgliedsbeiträge der ersten Jahre locker auffrisst.

Auch die Höhe der Beiträge ist für mich nicht einmal diskussionswürdig. Wer hier über Hartz IV-Niveau auch nur nachdenkt, sollte besser kein Unternehmen betreiben. Wer es doch tut, muss über den immensen :lol: Jahresbeitrag von 70 € noch hinwegkommen können.
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Re: Mitglied bei der IHK

Beitragvon matam am 11.08.2009, 08:34

Ich kann hier inline nur zustimmen! Noch nie habe ich die IHK in Anspruch genommen und werde dies, sehr wahrscheinlich auch nie tun. Meiner Meinung nach ist die IHK nur für Kleinstgründer oder Gründer aus der Arbeitslosigkeit interessant. Nachhaltige Gründungen können von der IHK nichts lernen...
Ich bin auch für eine freiwillige Mitgliedschaft! Jedoch wird die IHK schon wissen warum es Pflicht ist... bei einer freiwilligen Mitgliedschaft wird es kaum noch Mitglieder geben:)
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Re: Mitglied bei der IHK

Beitragvon C.Ahr am 11.08.2009, 09:21

Die IHK ist wie die GEZ. Man bezahlt dafür, dass man es nützen könnte. Es gibt noch eine Gemeinsamkeit: Beide könnten ihre Paläste in bester Innenstadtlage nach Abschaffung des Zwangs nicht mehr finanzieren, weil die Einnahmen wegbrechen würden.

Für mich sind IHK Beiträge lediglich eine weitere Steuer. Steuern sind grundsätzlich nicht an Gegenleistungen gebunden.

Beste Grüße,
C.Ahr
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