Als ich meine erste Taxikonzession erhielt, war ich sehr glücklich. Nur der erste Ärger kam schon nach kurzer Zeit. Zwei Polizeibeamte "Raschke und
Engel" legtenmein Taxi still. Grund: Mein Taxi war als erstes mit einem Taxi-
bügel versehen und nicht wie es früher war, daß erst ein Loch in das jeweilige Autodach gebohrt werden mußte. Somit mußte ich einen Anwalt
einschalten und durch den TÜV bescheinigen lassen, daß das Taxischild fest
mit dem Autodach verbunden war. Danach folgten wohl alle Taxis mit diesem Taxi-Bügel. Ein Dankeschön von den Kollegen kam nie.
Nun kam der nächste Ärger Ich durfte mit meiner Taxi nicht alle Taxistände
anfahren, da die Stadt Osnabrück sogenannte Einsatzpläne erstellte und ich
somit erhebliche Einbußen hatte, da ich auch nicht den Taxistand "Haupt-
bahnhof" anfahren durfte. Alle Eingabe bei der Stadt waren ergebnislos und
ich mußte wieder einen Anwalt einschalten und erst durch ein Gerichtsver-
fahren, durfte ich somit a l l e Taxistände anfahren, insbesondere auch den Taxistand am HBF. Somit durften auch alle anderen Taxis jeden Taxistand
anfahren. Ein Dankeschön von den Kollegen kam nie.
Ich merkte ziemlich schnell, daß es in Osnabrück nur einen einzigen Ab-
schleppdienst mit einem Fahrzeug gab und wenn Fahrzeuge abgeschleppt
werden mußte (z.B Unfälle usw.) dieses teilweise stundenlang dauerte.
Somit kaufte ich mir einen eigenen Abschleppwagen und stellte mich per-
sönlich bei allen Polizeidienststellen vor und bot meine Dienste an.
Ich merkte aber sehr schnell, daß mich die Polizeibeamten so gut wie nie
anforderten. Grund: Die Polizeibeamten riefen fast ausschließlich nur den
bestehenden (Schubert-Abschleppdienst) an, da einige Beamte dort neben-
bei arbeiteten (Schwarzarbeit oder sowas). Es ging sogar soweit, daß ich
Aufträge hatte und die Polizei einfach (Schubert) anriefen. Alle Eingaben
nutzten ebenfalls nichts und nach etwa 3 Jahren habe ich den Abschlepp-
dienst wieder einstellen müßen, da es sich "Dank der Polizei nicht lohnte.
Nun kommt es aber noch schlimmer. Ich wollte mir natürlich etwas auf-
bauen und nicht nur mit einer Taxi auskommen.
Ich gründete in Osnabrück die "MINI-CAR-Zentrale mit 8 Fahrzeugen. Zu-
vor holte ich mir alle Genehmigungen von der Stadt Osnabrück, welche
diese ausstellte. Die Mini-Car-Zentrale war sofort ein großer Erfolg und
schon 2 1/2 Jahren hatte ich etwa 50 Farhzeuge und etwa 100 Arbeits-
plätze. Da bekam ich von der Stadt Osnabrück eine Verfügung Ihr Be-
trieb befindet sich in einem reinen Wohngebiet, obwohl sich nichts ge-
ändert hatte und mein Grundstück direkt an einem Autobahnhzubringer
lag und zuvor auf diesem Grundstück schon 35 Jahre eine Tankstelle und
ein großes Tanklager mit 300 000 L Tanks lag und genehmit war. Alle
Eingaben und Klagen bishin zum Bundesgerichtshof halfen mir nichts.
Mein Betrieb mußte ich aufgeben und 100 Arbeitsplätze, sowie meine
Existenz und mein Leben wurden willkürlich durch die Behörden vernich-
tet, obwohl ich zuvor alle Genehmigungen, welche die Stadt bis zu mei-
ner Gründung erteilte, bekomen hatte.
Heute stehe ich vor dem "NICHTS" und weis nicht, wie ich mit meiner
kleinen Rente überleben soll.
Sollte mir jemand eine Hilfe anbieten, wäre ich sehr sehr dankbar, denn ich bin völlig grundlos in diese Lage gerasten.
Meine Adrsse: €Adi Schwebs - 49086 Osnabrück - Abbioweg 21