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Teilzeitbeschäftigung während der Elternzeit

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Während der Elternzeit haben Mütter und Väter grundsätzlich Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung bei ihrem bisherigen Arbeitgeber.

Folgende Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein:

  • Der Arbeitgeber beschäftigt, unabhängig von der Anzahl der Personen in der Berufsbildung, in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer;
  • Das Arbeitsverhältnis des Arbeitnehmers in demselben Betrieb oder Unternehmen besteht ohne Unterbrechung länger als sechs Monate;
  • Die vertraglich vereinbarte regelmäßige Arbeitszeit soll für mindestens drei Monate auf einen Umfang zwischen 15 und 30 Wochenstunden verringert werden;
  • Dem Anspruch stehen keine dringenden betrieblichen Gründe entgegen;
  • Der Anspruch wurde dem Arbeitgeber acht Wochen vorher schriftlich mitgeteilt.

Dabei darf die wöchentliche Arbeitszeit 30 Stunden nicht übersteigen. Nehmen beide Elternteile gleichzeitig die Elternzeit, darf jeder bis zu 30 Wochenstunden seiner Beschäftigung nachgehen.

Will der Arbeitgeber einer Verringerung der Arbeitszeit nicht zustimmen, so muss er den Antrag innerhalb von vier Wochen mit schriftlicher Begründung ablehnen. Tritt dieser Fall ein, können die Eltern beim Arbeitsgericht Klage einreichen.

Geht der betreffende Elternteil bereits vor der Elternzeit einer Teilzeitbeschäftigung mit maximal 30 Wochenstunden nach, so kann diese Teilzeitbeschäftigung ohne einen Antrag unverändert fortgesetzt werden.


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