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Generationenvertrag

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Das Sozialversicherungssystem in Deutschland basiert auf dem Prinzip des sogenannten Generationenvertrages. Grundlegend ist der Gedanke, dass die heute jungen Menschen für die alten Menschen sorgen.

Auch der Finanzierung in der gesetzlichen Rentenversicherung liegt das Prinzip des Generationenvertrags zugrunde. Dabei kommen die heutigen Arbeitnehmer einerseits durch ihre eigenen Rentenbeiträge für die Leistungen der jetzigen Rentner und Pensionäre auf. Andererseits erarbeiten sich die aktiven Beitragszahler so ihren eigenen Anspruch auf die Zahlung einer gesetzlichen Rente in einer bestimmten Höhe. Wie hoch die Rente ausfällt, hängt von der Anzahl der Versicherungsjahre und den eingezahlten Beiträgen ab.

Ebenso basiert die gesetzliche Pflegeversicherung auf dem Generationenvertrag. Die Beiträge der heutigen Arbeitnehmer in die gesetzliche Pflegeversicherung werden von den Krankenkassen dazu verwendet, um die Leistungen der heutigen Pflegebedürftigen zu finanzieren. Allerdings besteht  - anders als bei der Rentenversicherung – eine einheitliche Höhe für das Pflegegeld für alle Versicherten, die nicht steigerbar ist. Pflichtversicherte haben jedoch ab Beginn der Pflegebedürftigkeit Anspruch auf das Pflegegeld. Das heißt, jedem Pflichtversicherten steht das Pflegegeld nicht erst mit Eintritt in das Rentenalter zu, sondern mit Eintritt der Pflegebedürftigkeit.


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